Aus­flug der Klas­se 5c zur Bun­des­gar­ten­schau in Mann­heim

Um ein­an­der bes­ser ken­nen­zu­ler­nen und gemein­sam eine lehr­rei­che und unter­halt­sa­me Zeit im Grü­nen zu erle­ben, unter­nahm die Klas­se 5c des Max-Born-Gym­na­si­ums am Mitt­woch, den 04. Okto­ber, einen ers­ten gemein­sa­men Aus­flug zur Bun­des­gar­ten­schau nach Mann­heim.

Die Rei­se begann mit einem abwechs­lungs­rei­chen Trans­port­mit­tel-Mix, denn die Klas­se nutz­te nicht nur den Bus und die Bahn, son­dern wag­te sich auch in die Seil­bahn, die sie in luf­ti­ger Höhe vom Spi­nel­li- zum Lui­sen­park brach­te.

Im Lui­sen­park war­te­ten zahl­rei­che Höhe­punk­te auf die neu­gie­ri­ge Klas­se. Die Tier­welt prä­sen­tier­te sich von ihrer exo­ti­schen Sei­te mit Schlan­gen, Pin­gui­nen, exo­ti­schen Vögeln, far­ben­fro­hen Schmet­ter­lin­gen, usw. Doch nicht nur die Tie­re beein­druck­ten; auch die Blu­men und Pflan­zen in und außer­halb der Gewächs­häu­ser fas­zi­nier­ten.

Abge­run­det wur­de der Aus­flug durch einen Besuch eines fan­ta­sie­voll gestal­te­ten Spiel­plat­zes im Lui­sen­park, der die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit sei­nen burg­ähn­li­chen Struk­tu­ren begeis­ter­te.

Der Aus­flug zur Bun­des­gar­ten­schau nach Mann­heim war nicht nur ein gelun­ge­ner Tag des Ken­nen­ler­nens für die Klas­se 5c, son­dern auch eine wert­vol­le Gele­gen­heit, die Natur der Regi­on und dar­über hin­aus zu erkun­den.

Cari­na Karpf

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Got­tes Segen gibt den Kin­dern Mut – Got­tes­dienst für die neu­en 5. Klas­sen

Das war schon etwas Beson­de­res am 22.09.2023 beim Got­tes­dienst der neu­en Fünft­kläss­ler am MBG Neckar­ge­münd in der Arche. Die Religionslehrer:innen seg­ne­ten jeden Ein­zel­nen mit den Wor­ten „Gott seg­ne und behü­te dich auf dei­nem Weg am MBG. Er schen­ke dir Freu­de am Ler­nen und ein muti­ges Herz!“ Das Wort seg­nen kann man mit behü­ten in unse­re heu­ti­ge Spra­che über­set­zen. Gott möch­te dich behü­ten an dei­ner neu­en Schu­le.

Reli­gi­onsl  ehr­erin Vero­ni­ka Keyl, die den Got­tes­dienst lei­te­te, begrüß­te die neu­en Fünft­kläss­ler: „Zwei Wochen lie­gen jetzt hin­ter euch. Vie­le Fra­gen habt ihr euch gestellt: Wer­de ich mich zurecht­fin­den? Gefällt mir mei­ne neue Klas­se und fin­de ich neue Freun­de? Sind die Lehrer*innen nett? Das alles offen anzu­ge­hen, dazu will Gott euch heu­te Mut schen­ken.“

„Ich will dich seg­nen und du sollst ein Segen sein“ (Gen 12) wur­de von Reli­gi­ons­leh­re­rin Fran­zis­ka Lui ein­drück­lich mit der Geschich­te von Abra­ham aus dem Alten Tes­ta­ment ver­an­schau­licht. So wie Gott Abra­ham den Segen zusprach, als die­ser sich mit muti­gem Her­zen auf den Weg in ein neu­es Land mach­te, erging es wohl auch den neu­en Fünft­kläss­lern in den ers­ten bei­den Wochen an ihrer neu­en gro­ßen Schu­le. Sie betra­ten Neu­land, aber sie haben auch viel Unter­stüt­zung gefun­den und wur­den mit Freu­de auf­ge­nom­men. Schüler:innen aus den 6. Klas­sen mach­ten in drei kur­zen Anspie­len deut­lich, was „Segen sein in der Schu­le“ hei­ßen kann, dass man sich beson­ders wohl­fühlt, wenn sich für ande­re ein­setzt, ande­re sich auf einen ver­las­sen kön­nen und man in schwie­ri­gen Situa­tio­nen auch den Mitschüler:innen bei­steht. Gera­de wenn es dar­um gehe, neue Freund­schaf­ten zu knüp­fen, die neue Schu­le ken­nen­zu­ler­nen, sei es beson­ders wich­tig, dass auf alle Mit­glie­der der Klas­sen­ge­mein­schaft geach­tet wird, damit sich alle wohl­füh­len. „Auch hier gilt wie­der: Ich will dich seg­nen und du sollst ein Segen sein, denn ihr seid der Segen für den­je­ni­gen, dem ihr helft!“, sprach Vero­ni­ka Keyl die Kin­der an und stimm­te das gleich­na­mi­ge Lied an, das dar­auf­hin gemein­sam gesun­gen wur­de.

Sabi­ne Krings am Kla­vier und Julia Ruch an der Gei­ge beglei­te­ten den Got­tes­dienst musi­ka­lisch bei die­sem und den ande­ren bei den Schüler:innen bekann­ten und belieb­ten Lie­dern.

Die Reli­gi­ons­fach­schaft dank­te aus­drück­lich dem gast­ge­ben­den Arche-Team sowie allen am Got­tes­dienst betei­lig­ten Schüler:innen und Lehrer:innen. Das gemein­sa­me Sin­gen und Beten im Got­tes­dienst, den alle freu­dig mit­fei­er­ten, hat zu einem schö­nen Gefühl der Zuge­hö­rig­keit und Gemein­schaft von Schüler:innen und Lehrer:innen geführt. Nach dem Schluss­lied „Möge die Stra­ße“ mach­ten sich die Kin­der mit ihren Klassenlehrer:innen fro­hen Mutes auf den Weg zurück in die Schu­le.

Kul­tur­entag am Max-Born-Gym­na­si­um

Am Don­ners­tag, den 28.09.2023, wur­de am Max-Born-Gym­na­si­um in Neckargemünd ein Kul­tur­entag für die Schülerinnen und Schüler der elf­ten Jahr­gangs­stu­fe ver­an­stal­tet. Die­sen orga­ni­sier­te der Arbeits­kreis für sozia­les Enga­ge­ment, bestehend aus Mia König und Eli­sa Amtsbüchler, mit Hil­fe der Ver­ant­wort­li­chen für die SMV, Karo­lin Fröhling und wei­te­ren Lehrkräften. An die­sem Pro­jekt­tag stan­den die bei­den Länder Iran und Afgha­ni­stan im Fokus. Im Wesent­li­chen ging es dar­um, an die­sen bei­den Bei­spie­len den Schülerinnen und Schülern die The­men Grund­rech­te und Men­schen­rech­te, mit beson­de­rem Augen­merk auf Frau­en­rech­te und deren Bedeu­tung, näherzubringen. Dafür gab es einen theo­re­ti­schen Teil, der über die Missstände inner­halb der bei­den Länder aufklärte und im letz­ten Schritt noch einen Bezug zu Deutsch­land her­stell­te.

Par­al­lel dazu war das Ziel, auf aty­pi­sche Art und Wei­se einen Ein­blick in die ira­ni­sche und afgha­ni­sche Kul­tur zu gewährleisten. Hierfür gab es ver­schie­de­ne Grup­pen, die sich mit ins­ge­samt drei Aspek­ten beschäftigten.

Der ers­te Bereich war die Kunst. Dafür wur­de sich an den bun­ten, blütenartigen Roset­ten die­ses Kul­tur­krei­ses ori­en­tiert. Die­se durf­ten die Schülerinnen und Schüler selbst in Form von geschnit­te­nen Fens­ter­bil­dern her­stel­len.

Als zwei­ter Teil wur­de Cri­cket ange­bo­ten. Cri­cket wird in bei­den Ländern auch auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne gespielt und gera­de im Iran gilt es als sehr jun­ger Sport, der aber vor allem unter Jugend­li­chen und Frau­en sehr beliebt ist.

Um das ermöglichen zu können, gab es eine Zusam­men­ar­beit mit der Cri­cket-Abtei­lung des TSG Rohr­bach. Ins­ge­samt vier Leh­rer kamen ans Kurt-Schieck-Sta­di­on, um den Schülerinnen und Schülern ihren Sport näherzubringen. Die­se lern­ten mit gro­ßer Begeis­te­rung die Grund­prin­zi­pi­en die­ses Sports ken­nen und führten zahl­rei­che Übungen und ver­ein­fach­te Spiel­for­men durch.

Zuletzt ging es um die Kuli­na­ri­schen Beson­der­hei­ten. Dafür stell­te die Real­schu­le ihre Küchen zur Verfügung, in denen über den gan­zen Vor­mit­tag lecke­re Gerich­te von den Schülerinnen und Schülern gekocht wur­den. Unter ande­rem wur­den Reis­ku­chen, gefüllte Auber­gi­nen und Papri­ka, ver­schie­de­ne Dips und Sala­te sowie typi­sche Süßspeisen vor­be­rei­tet.

Die­se wur­den zum Abschluss des Pro­jekt­ta­ges gemein­sam in der Aula des Schul­zen­trums ver­kos­tet.

Eli­sa Amtsbüchler