Aus­flug zur ‚MAINS‘

Am 21.11.2023 unter­nahm der IMP-Kurs der Klas­se 10 c/d mit Frau Dr. Thier­ing und Frau Dr. Rie­se­berg einen Aus­flug zur ‚Mathe­ma­tik und Infor­ma­tik-Sta­ti­on MAINS‘ der Klaus Tschi­ra Stif­tung. Bei der Hin­rei­se mit der Bahn zum Hei­del­ber­ger Haupt­bahn­hof war der gan­ze Kurs schon sehr gespannt und vol­ler Vor­freu­de. In der MAINS ange­kom­men wur­den freund­lich von zwei Aus­stel­lungs­füh­rern emp­fan­gen und haben eine kur­ze Ein­füh­rung zu da Vin­ci und zur Bedie­nung der inter­ak­ti­ven Aus­stel­lung, wel­che zu die­ser Zeit exklu­siv für unse­ren Kurs  geöff­net war, bekom­men.

Danach erforsch­ten wir in Klein­grup­pen eigen­stän­dig die 17 Sta­tio­nen zu den Ideen und Gedan­ken von Leo­nar­do Da Vin­ci. Man konn­te viel aus­tes­ten und selbst machen. Ein Bei­spiel für eine Sta­ti­on war die soge­nann­te Luft­schrau­be, bei der man tes­ten konn­te, ab wel­cher Rota­ti­ons­ge­schwin­dig­keit die Schrau­be abhob. Ein wei­te­res Bei­spiel für eine Sta­ti­on war die „Wie viel Leo­nar­do steckt in dir“ , bei der man Kno­bel­fra­gen zu Da Vin­cis Erfin­dun­gen mit Ja oder Nein beant­wor­ten muss­te. Bei einer kur­zen Pau­se konn­te sich unser Kurs noch in ein Gäs­te­buch ver­ewi­gen. Ins­ge­samt war es ein sehr span­nen­der und lehr­rei­cher Aus­flug, der uns allen sehr viel Spaß gemacht hat.

Mar­win und Manu­el, 10d

Die inter­na­tio­na­le Phy­sik Olym­pia­de 2024

Inter­es­sier­te Ober­stu­fen­schü­le­rIn­nen konn­ten auch die­ses Jahr wie­der am Max-Born Gym­na­si­um an der Inter­na­tio­na­len Phy­sik Olym­pia­de teil­neh­men.

Dazu waren in der 1. Run­de span­nen­de Auf­ga­ben zu lösen, die nicht rei­nes For­mel­wis­sen abfrag­ten, son­dern ein all­ge­mei­nes Phy­sik­ver­ständ­nis und Abs­trak­ti­ons­ver­mö­gen vor­aus­setz­ten. Die fünf Auf­ga­ben aus ganz unter­schied­li­chen Teil­be­rei­chen der Phy­sik waren in Ein­zel­ar­beit zu Hau­se zu lösen und bis zum 27. September’23  bei der/dem betreu­en­den Phy­sik­leh­re­rIn abzu­ge­ben. Nur Schü­le­rIn­nen, die min­des­tens 30 der 40 Punk­te erreich­ten, durf­ten zur 2. Run­de wei­ter­schrei­ten.

Obwohl erst in der 10. Klas­se, schaff­te unse­re Schü­le­rin Pau­li­ne G. mit 36 Punk­ten die­se Hür­de sou­ve­rän.

Die 2. Run­de der Olym­pia­de, die als Klau­sur­pha­se  an der eige­nen Schu­le geschrie­ben wur­de, war noch ein­mal ein gan­zes Stück kom­ple­xer, sodass für die­ses Jahr erst ein­mal Schluss war.

Frau Thier­ing, die betreu­en­de Leh­re­rin, mein­te dazu: „In der 2. Run­de wur­de auch viel Kurs­stu­fen­phy­sik vor­aus­ge­setzt, sodass sie für 10. Kläss­le­rIn­nen eigent­lich kaum zu schaf­fen war. Dass Pau­li­ne als  10. Kläss­le­rIn in der 1. Run­de sich gegen­über vie­len Kurs­stu­fen­schü­le­rIn­nen, die bun­des­weit an die­ser Olym­pia­de teil­nah­men, durch­set­zen konn­te, ist eine äußerst beein­dru­cken­de Leis­tung. Ich hof­fe sehr, dass die­ser schö­ne Erfolg sie und ande­re moti­viert, nächs­tes Jahr wie­der dabei zu sein.“

Ein kur­zes Inter­view mit der Preis­trä­ge­rin gibt Ein­bli­cke in den Wett­kampf:

F: Pau­li­ne, hat dir die Teil­nah­me Spaß gemacht?

P.: „Ja, gro­ßen Spaß“.

F: Wie schwie­rig war es, die Auf­ga­ben zu lösen?

P.: “ Schon anspruchs­voll! Aber spe­zi­ell in der 1. Run­de hat­te man viel­Zeit, über die Auf­ga­ben­stel­lun­gen nach­zu­den­ken, aus­zu­pro­bie­ren, ange­dach­te Lösun­gen wie­der zu ver­wer­fen und mit neu­en Lösungs­an­sät­zen und neu­en Blick­win­keln zu den Auf­ga­ben zurück­zu­keh­ren. In der 2. Run­de war die Bear­bei­tungs­zeit vor­ge­ge­ben und somit konn­te nur der ers­te- maxi­mal zwei­te Gedan­ke umge­setzt wer­den.

F: Hat dich etwas dabei überrascht/ hast du Erfah­run­gen dar­aus mit­ge­nom­men?

P.:  „Durch die Phy­sik Olym­pia­de habe ich vie­le For­meln dazu­ge­lernt und das Wis­sen erlangt, wie ich mir auf­grund einer Auf­ga­ben­stel­lung For­meln her­bei­lei­ten kann. Über­rascht hat mich, dass es mir mög­lich war, Auf­ga­ben zu lösen, bei denen ich auf den ers­ten Blick dach­te, dass ich die­se mit mei­nem Wis­sens­stand nie­mals lösen wer­de. Mei­ne Erfah­rung dar­aus ist, dass man durch hart­nä­cki­ges Aus­pro­bie­ren wei­ter­kom­men kann als man denkt.“

F: Du hast ja die 1. Run­de mit 36 Punk­ten rela­tiv sou­ve­rän geschafft: Hast du Tipps, wie man vor­ge­hen muss, dass man so erfolg­reich ist?

P.: “ In die Ers­te Run­de bin ich ohne Erwar­tungs­hal­tung gestar­tet, nach dem olym­pi­schen Mot­to “Dabei sein ist alles”. Ich habe bei jeder Auf­ga­be meh­re­re Lösungs­an­sät­ze ver­folgt, was recht zeit­in­ten­siv war. Es ist wich­tig, sich nicht von anfäng­li­chen Miss­erfol­gen ent­mu­ti­gen zu las­sen, son­dern nach wei­te­ren Ideen zu suchen. Es bringt nichts, sich selbst unter Druck zu set­zen, man hin­dert sich dadurch nur selbst am Erfolg.“

F: Macht es dir all­ge­mein Spaß, an knif­fe­li­gen Auf­ga­ben zu kno­beln?

P.: “ Ja, defi­ni­tiv. Ich mag schwie­ri­ge­re Auf­ga­ben, über die man nach­den­ken muss und bei denen die Lösung nicht gleich offen­sicht­lich ist. Rück­bli­ckend gese­hen war die­se Her­aus­for­de­rung eine schö­ne Abwechs­lung und eine tol­le Erfah­rung.“

Himmelsbe­obachtungs­abend der Unter­stu­fen Astro-AG

Am 11.01.2024 war für uns Schü­ler und Schü­le­rin­nen  der Astro­no­mie-AG Beob­ach­tungs­abend von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr. Wir waren alle schon ganz auf­ge­regt, denn auf die­sen Abend hat­ten wir uns alle schon gefreut. Dick ein­ge­packt und bei -5°C beob­ach­te­ten wir durch das Tele­skop Jupi­ter mit sei­nen gro­ßen Mon­den: Io, Ganymed,Callisto und Euro­pa, auf wel­chen es sogar Leben geben könn­te.

U.a. beob­ach­te­ten wir auch den Gro­ßen Wagen und den klei­nen Wagen, in dem sich der Polar­stern befand, um den sich alle Ster­ne zu dre­hen schei­nen. Dann beka­men wir zu zweit immer einen Feld­ste­cher und konn­ten mit ihm erken­nen, dass die Ple­ja­den, das auch Sie­ben­ge­stirn heißt, aus viel mehr als nur 7 Ster­nen bestand.

Durch das gro­ße Schul­fern­rohr sahen wir dann den gro­ßen Gas­ne­bel im Ori­on und das Ori­on Tra­pez. Das sind 4 „Baby­ster­ne“, die „gera­de erst“, näm­lich erst vor 10 Mil­lio­nen Jah­ren ent­stan­den sind. Am Ende haben wir gemein­sam das Tele­skop abge­baut und auf­ge­räumt. Danach sind wir alle glück­lich nach Hau­se gegan­gen. Für uns Schü­ler war die­ser Abend ganz beson­ders.

Sofia und Emma