NWT, Beob­ach­tungs­abend Nr. 2

Gegen 20:30 Uhr am 23.9. kamen alle Schü­le­rIn­nen der Beob­ach­tungs­grup­pe 2 der 9. Klas­sen NWT beim Beob­ach­tungs­platz unse­rer Schu­le an und wur­de von Frau Thier­ing begrüßt.

Als ers­tes haben wir den Mond durch ein Tele­skop gezeigt bekom­men und Frau Thier­ing erklär­te uns, war­um sei­ne Ober­flä­che so vie­le Kra­ter hat. Dies war sehr inter­es­sant, die meis­ten Kra­ter ent­stan­den durch Meteo­ri­ten­ein­schlä­ge im Zeit­al­ter des ‚hea­vy bom­bard­ment‘ vor 4 Mil­li­ar­den Jah­ren­kurz nach der Ent­ste­hung des Son­nen­sys­tems und da der Mond kei­ne Atmo­sphä­re hat, sind sie nicht ver­wit­tert. Die Nacht war sehr klar und man konn­te auch fei­ne Struk­tu­ren in den Kra­tern gut erken­nen.

Als Nächs­tes haben wir mit den Feld­ste­chern ver­schie­de­ne Him­mels­ob­jek­te ange­se­hen und wir lern­ten, wie man mit sei­ner Hand Win­kel­ab­stän­de abschät­zen kann. Wir haben außer­dem den Polar­stern gezeigt bekom­men und noch unse­re Nach­bar­ga­la­xie, die so genann­te Andro­me­da Gala­xie. Die Ande­o­me­da Gala­xie besteht aus 100 Mil­li­ar­den Ster­ne. Da sie aber so weit weg sind, konn­te man die­se nicht ein­zeln sehen, son­dern nur als matt leuch­ten­de Schei­be um das Zen­trum der Gala­xie.

Außer­dem haben wir die inter­na­tio­na­le Raum­sta­ti­on ISS am Him­mel hell vor­über zie­hen gese­hen. Die ISS ist ein tol­les­Bei­spiel inter­na­tio­na­ler Zusam­men­ar­beit, da 16 Staa­ten und 5 ver­schie­de­ne Raum­fahrt­or­ga­ni­sa­tio­nen (unter ande­rem die NASA und die ESA ) an ihrem Auf­bau betei­ligt waren.

Danach war der Beob­acht­ung­a­bend lei­der schon zu Ende und wir haben gehol­fen, das Fern­rohr mit zusam­men­zu­pa­cken. Gegen 22:15 Uhr sind wir alle nach Hau­se gegan­gen.

Ich fand alles sehr inter­es­sant und auch die Tat­sa­che, dass wir die Schu­le bei Nacht besucht haben.

Ame­lie

Beob­ach­tungs­abend der neun­ten Klas­se im Fach NWT

Am Mitt­woch dem 20.9.2023 hat sich die ers­te Beob­ach­tungs­grup­pe der NWT-Klas­se auf den Weg gemacht, um sich mit Frau Thier­ing auf dem Leh­rer­park­platz bei der Schu­le zu tref­fen und den Nacht­him­mel zu beob­ach­ten. Gegen 20:30 Uhr hat uns Frau Thier­ing eine kur­ze Ein­füh­rung gege­ben, wie man mit dem Tele­skop umgeht. Danach haben wir uns das ers­te Objekt ange­schaut. Zu sehen war der Dop­pel­stern Albi­reo. Die Ster­ne wei­sen einen visu­ell deut­lich sicht­ba­ren Farb­kon­trast auf- der Haupt­stern erscheint gelb-oran­ge, der Begleit­stern bläu­lich.

Anschlie­ßend lern­ten wir, wie man anhand des Polar­sterns sich am Nacht­him­mel ori­en­tie­ren kann und schau­ten uns die ers­ten Stern­bil­der an. Gese­hen haben wir den klei­nen- und gro­ßen Wagen, den Pega­sus und den Per­seus.

Danach ging es mit den Schul­feld­ste­chern wei­ter. Wir lern­ten, wie man sie ein­stellt und betrach­te­ten die Andro­me­da­ga­la­xie. Sie ist das weit ent­fern­tes­te Objekt an unse­rem Him­mel, dass wir gera­de noch auch schon mit blo­ßem Auge erken­nen kön­nen.

Per Zufall haben wir die ISS als klei­nen Licht­punkt vor­bei­flie­gen sehen. Alle haben noch ein zwei­tes Mal durch das Tele­skop geschaut und zeit­gleich waren Stern­schnup­pen zu sehen. Schließ­lich war es schon fast 22 Uhr und wir haben begon­nen auf­zu­räu­men. Als das Tele­skop in der Kis­te ver­staut war und die Feld­ste­cher ein­sor­tiert waren, haben wir alles in Frau Thier­ings Auto gepackt. Der Abend war sehr erfolg­reich und wir haben alle viel dazu gelernt.

Von Vik­to­ria H. und Marie T.

Weih­nachts­ba­sar des Max-Born-Gym­na­si­ums unter­stützt die Hilf­pro­jek­te in Kaga­di und El Moli­no

In vor­weih­nacht­li­chem Flair prä­sen­tier­te sich die Aula des Max-Born-Gym­na­si­ums, als mit dem einem kur­zen Büh­nen­pro­gramm der Weih­nachts­ba­sar star­te­te. Die Musik­leh­re­rin­nen Lil­li-Vio­la Schuh und Sabi­ne Krings hat­ten mit den fünf­ten Klas­sen ein klei­nes Lied­re­per­toire ein­stu­diert. Rund 110 Schü­le­rin­nen und Schü­ler san­gen enga­giert und mit Hin­ga­be die Lie­der „Jetzt ist Weih­nacht ganz nah“ und „Ima­gi­ne“, so dass fest­li­che Ein­stim­mung den Raum erfüll­te.

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp begrüß­te die zahl­rei­chen Besu­cher, dar­un­ter vie­le auf ihre Kin­der stol­ze Eltern, mit herz­li­chen Wor­ten. In sei­ner Anspra­che wür­dig­te er den gro­ßen Ein­satz der Schü­ler, Leh­rer und Eltern, die gemein­sam die­se ganz beson­de­re Ver­an­stal­tung gestal­te­ten. Ein beson­de­rer Dank galt Leh­re­rin Eve­lyn Sta­edel, die mit Hil­fe der Refe­ren­da­re Lena Hin­de­rer und Jakob Bütt­ner die orga­ni­sa­to­ri­sche Arbeit für den Weih­nachts­ba­sar leis­te­te. In Aner­ken­nung für das Eltern-Enga­ge­ment über­reich­te der Schul­lei­ter stell­ver­tre­tend einen Blu­men­strauß an die Vor­sit­zen­de des Eltern­bei­rats, Eva Maria Krä­mer.

Die Atmo­sphä­re war durch­zo­gen von einem Gefühl der Gemein­schaft. Eltern und Leh­rer hat­ten Advents­krän­ze an zwei Tagen vor dem Basar gebun­den und auch die vom Lions Club geern­te­ten Mis­tel­zwei­ge wur­den ver­kauft. Die Eltern luden ins Eltern-Café zu Kaf­fee und Kuchen ein. Schü­le­rin­nen und Schü­ler beein­druck­ten mit ihrer Krea­ti­vi­tät und ihren selbst­ge­mach­ten Pro­duk­ten, die ganz wesent­lich zum Erfolg des Weih­nachts­ba­sars bei­tru­gen.

Die Vor­be­rei­tun­gen für den Basar umfass­te auch die Zusam­men­ar­beit mit der Bas­tel- und Krea­tiv­werk­statt Neckar­ge­münd, die im Rah­men des Ganz­tags­un­ter­richts mit den 5. und 6. Klas­sen Selbst­ge­fer­tig­tes für den Basar-Ver­kauf zur Ver­fü­gung stell­te. Die Unter­stüt­zung der Hilfs­pro­jek­te El Moli­no (Boli­vi­en) und Kaga­di (Afri­ka) erfolg­te in Zusam­men­ar­beit mit dem Lions Club.

„Mit 500 Euro im Jahr kann ein Kind in Kaga­di ein Jahr über die Schu­le mit Inter­nats­un­ter­brin­gung besu­chen“, dar­auf wies Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp in sei­ner Begrü­ßung hin. Er erin­ner­te an den frü­he­ren Reli­gi­ons­leh­rer der Schu­le, Bern­hard Kalt, der die Ugan­da­hil­fe Kaga­di ins Leben rief. Eve­lyn Gör­ler, eben­falls frü­he­re Leh­re­rin des Gym­na­si­ums und Ver­eins­mit­glied, fun­giert nach wie vor als Bin­de­glied zwi­schen Schu­le und Ver­ein. Chris­tia­ne Schmied­bach, ehe­ma­li­ge Eng­lisch-Leh­re­rin am Gym­na­si­um, nutz­te ihren Kon­takt zu ihrer frü­he­ren Stu­di­en­kol­le­gin und Freun­din Mia Meer­mans, die in der kar­gen, land­wirt­schaft­lich genutz­ten Regi­on El Moli­no (Boli­vi­en) Hilfs­pro­jek­te betreut, um die Unter­stüt­zung von Gym­na­si­um und Lions Club auf­zu­bau­en.

Die Atmo­sphä­re ver­la­ger­te sich nach dem gemein­sa­men Beginn in der Aula ins ers­te Ober­ge­schoss, wo die Klas­sen­zim­mer und Gän­ge zu einem bun­ten Markt­platz wur­den. Hier prä­sen­tier­ten die Schul­klas­sen ihre kunst­voll her­ge­stell­ten Pro­duk­te, ange­fan­gen von hüb­schen Bas­tel­ar­bei­ten, Upcy­cling-Ideen bis hin zu kunst­voll gefal­te­ten Papier-Objek­ten aus alten Büchern. Die Besu­cher konn­ten sich zudem auf eine rei­che Aus­wahl an Lecke­rei­en freu­en, von Cre­pes und Waf­feln über Scho­ko­la­de, Plätz­chen und Keks-Knus­per­häus­chen bis hin zu selbst gestal­te­ten Ker­zen. Auf dem Pau­sen­hof wur­de ger­ne eine eigens auf­ge­bau­te Piz­za­bä­cke­rei ange­steu­ert.

Der Weih­nachts­ba­sar des Gym­na­si­ums mach­te die fest­li­che Vor­freu­de auf Weih­nach­ten spür­bar und erwies sich in ihrem quir­li­gen Trei­ben in den Klas­sen­zim­mern und Gän­gen ein­mal mehr als wert­vol­ler Bei­trag für die Hilfs­pro­jek­te.

Anna Haa­se­mann-Dun­ka