Ein Tag im Hei­del­ber­ger Zoo

Am Mon­tag, den 29. Sep­tem­ber 2025, besuch­ten wir, die Klas­se 5c, den Hei­del­ber­ger Zoo. Schon die Fahrt mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln war auf­re­gend, da sich alle auf die vie­len Tie­ren, die wir sehen wür­den, freu­ten. Im Zoo ange­kom­men wur­den wir in zwei Grup­pen auf­ge­teilt und jede Grup­pe durf­te ver­schie­de­ne Tie­re besu­chen. Beson­ders lus­tig fan­den wir den Goril­la, der mit uns zu spie­len schien und immer wie­der Stö­cke durch die Fens­ter­rit­zen schob, die wir freu­dig wie­der zurück­steck­ten. Auch das Kamel­männ­chen mit sei­nen beein­dru­cken­den Zäh­nen hat uns fas­zi­niert. Wir erfuh­ren, dass es aus Sicher­heits­grün­den von sei­ner Fami­lie getrennt wur­de – das fan­den wir span­nend und ein biss­chen trau­rig zugleich. Die zwei­te Grup­pe schau­te sich wäh­rend­des­sen die Erd­männ­chen an, die dicht anein­an­der geku­schelt lagen. Sie sahen so nied­lich aus, dass uns ganz warm ums Herz wur­de. Auch die roten Pan­das, die sich unge­wöhn­lich nah zeig­ten, waren ein sel­te­ner Anblick. Ganz beson­ders staun­ten wir über die Löwen, deren lau­tes Brül­len wir noch lan­ge im Ohr hat­ten. Nach so vie­len Erleb­nis­sen tra­fen wir uns wie­der am Treff­punkt. Zur Beloh­nung durf­ten wir uns ein Eis kau­fen, spie­len, reden und unse­re schöns­ten Momen­te tei­len. Als wir am Nach­mit­tag zurück in der Schu­le anka­men, waren wir müde, aber glück­lich. Der Aus­flug in den Hei­del­ber­ger Zoo war ein tol­les Erleb­nis, das wir so schnell nicht ver­ges­sen wer­den!

von Jet­te, Emi­ly und Madi­ta (Klas­se 5c)

Drei Schüler:innen erfolg­reich bei der Mathe-Olym­pia­de

Drei Schü­ler des Max-Born-Gym­na­si­ums haben die­ses Jahr mit Erfolg und durch teil­wei­se ful­mi­nan­te Ausarbeitungen/Beweisführungen an der ers­ten Run­de der Mathe­ma­tik-Olym­pia­de teil­ge­nom­men:

Björn Peters und Stel­la Schü­ne­mann (Klas­se 8, 1.+2. Preis) und Yeli­za­ve­ta Hara­ni­che­va /Klasse 7, 1. Preis)

Die Schul­run­de öff­net die Tür zur Teil­nah­me an den wei­te­ren Wett­be­werbs­run­den, die in Form von mehr­stün­di­gen Klau­su­ren statt­fin­den. In der Schul­run­de bear­bei­tet die Teil­neh­mer die Auf­ga­ben zuhau­se, wobei die­se so gestal­tet sind, dass eini­ge Zeit dar­über „gebrü­tet“ wer­den muss. Neben mathe­ma­ti­scher Krea­ti­vi­tät hilft dabei auch eine gewis­se Erfah­rungs­schatz in mathe­ma­ti­schen Lösungs­stra­te­gien, den sich alle drei Teil­neh­mer durch zusätz­li­che Beschäf­ti­gung mit der Mathe­ma­tik bereits ange­eig­net haben: Sei es pri­vat, in der Mathe­ma­tik-AG des MBGs oder dem Hec­tor-Semi­nar. Die Urkun­den (hin­ter­legt mit den ers­ten tau­send Stel­len von Pi) mit der Unter­schrift des Vor­sit­zen­den des Mathe­ma­ti­schen Wett­be­werbs­zir­kels Baden-Würt­tem­berg ehren die Leis­tun­gen der Schü­le­rIn­nen und wur­den Ihnen vom Schul­lei­ter Hr. Phil­ipp im Bei­sein der Mathe­ma­tik-AG-Leh­re­rin Fr. Dr.  Rie­se­berg über­reicht.

Ein The­ma, das uns alle betrifft

Besuch des ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes Elsenz­tal im Reli­gi­ons­un­ter­richt

Ster­ben und Tod – für vie­le Schüler:innen scheint die­ses The­ma noch sehr weit ent­fernt zu sein. Und doch betrifft es jeden Men­schen, frü­her oder spä­ter. Um einen authen­ti­schen Zugang dazu zu ermög­li­chen, emp­fin­gen Schüler:innen des Reli­gi­ons­un­ter­richts der 9. und 10. Klas­sen zwei Gäs­te:

Car­men Feil und Natha­lie Stark, ehren­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen des ambu­lan­ten Hos­piz­diens­tes Elsenz­tal. Die bei­den berich­te­ten von ihrer wich­ti­gen Auf­ga­be, Men­schen am Lebens­en­de zu beglei­ten – sei es zu Hau­se oder in einem Pfle­ge­heim. Über­ra­schend für vie­le Schüler:innen war, dass die Hos­piz­ar­beit nicht aus­schließ­lich schwer und trau­rig ist. „Es wird viel gelacht“, berich­te­ten die bei­den. Die Begeg­nun­gen kön­nen trotz der erns­ten Situa­ti­on leicht, herz­lich und zuge­wandt sein.

Auch die Rol­le des Glau­bens kam zur Spra­che. Er steht nicht bei allen Betei­lig­ten im Mit­tel­punkt, doch kann er vie­len Patient:innen wie auch Mit­ar­bei­ten­den Trost, Hoff­nung und das Gefühl von Gemein­schaft schen­ken. Zugleich wur­de gemein­sam dar­über nach­ge­dacht, wie man über­haupt Men­schen beglei­ten kann, denen es schlecht geht. Was brau­che ich selbst, wenn ich trau­rig oder belas­tet bin? – die­se Fra­ge ver­such­ten die Schüler:innen für sich zu beant­wor­ten.

In Klein­grup­pen betrach­te­ten und bespra­chen die Teil­neh­men­den zudem Bil­der, die Jugend­li­che zu der Fra­ge „Was kommt nach dem Tod?“ gemalt haben. Die Viel­falt der Dar­stel­lun­gen zeig­te, wie unter­schied­lich Men­schen mit die­sem exis­ten­zi­el­len The­ma umge­hen.

So ende­te ein sehr ein­drucks­vol­ler Besuch: mit vie­len neu­en Ein­sich­ten, Gedan­ken und sicher auch offe­nen Fra­gen, die bei der einen oder dem ande­ren noch lan­ge nach­wir­ken wer­den. Viel­leicht regt die­ser Besuch dazu an, über ein The­ma nach­zu­den­ken, das uns alle betrifft – das Leben und das Abschied­neh­men.

Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an Car­men Feil und Natha­lie Stark für ihre Zeit, ihre Offen­heit und ihr so wert­vol­les Enga­ge­ment!

Fran­zis­ka Lui