Jugend debat­tiert 2026

Die dies­jäh­ri­gen Schul­sie­ge­rin­nen und Schul­sie­ger für Jugend­de­bat­tiert ste­hen fest!

Für die Alters­grup­pe I (Klas­se 8-9) ver­tre­ten uns Ella Röh­rig (9a) und Jakob Kosch­in­ski (9b) im Regio­nal­wett­be­werb in Hei­del­berg.

Für die Alters­grup­pe II (Klas­se 10 -12) sind es Mia Loesch (10a) und Liam Cher­won (K1).

Ein gro­ßer Dank geht auch an die Mit­de­bat­tie­ren­den Eric Heim und Mina Yil­diz (bei­de 9a) und Yara Engel­mann und Matteo Koh­ler (bei­de 10a). Ohne sie wären die Debat­ten nicht so enga­giert und abwechs­lungs­reich ver­lau­fen.

Inhalt­lich ging es um aktu­el­le The­men, z.B. um die Fra­ge, ob Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Schu­le selbst put­zen sol­len. Die Alters­grup­pe 2 setz­te sich damit aus­ein­an­der, ob schrift­li­che Prü­fun­gen für den Schul­ab­schluss am Com­pu­ter geschrie­ben wer­den sol­len.

Herz­li­chen Glück­wunsch den Gewin­ne­rin­nen und Gewin­nern und viel Erfolg beim Regio­nal­wett­be­werb Mit­te Febru­ar in Hei­del­berg!

Die Jugend debat­tiert-AG trifft sich wei­ter­hin jeden Mitt­woch um 13.40 Uhr in Raum 214.
Neue Mit­de­bat­tie­ren­de sind herz­lich will­kom­men.

(Bericht und Fotos: Kieck­hä­fer-Wüst)

Beob­ach­tungs­abend der NwT – Beob­ach­tungs­grup­pe 2

Am 20. Janu­ar 2026 tra­fen sich eini­ge Schü­le­rIn­nen der Klas­se 9 aus dem Fach NWT mit Frau Thier­ing auf dem Leh­rer­park­platz unse­rer Schu­le, um den Nacht­him­mel zu beob­ach­ten. Beginn war um 20:30 Uhr, das Ende gegen 22:00 Uhr. Trotz der kal­ten Tem­pe­ra­tu­ren war die Sicht größ­ten­teils klar, auch wenn zwi­schen­durch etwas Dunst und Nebel auf­kam.

Das Tele­skop und wei­te­re Beob­ach­tungs­ge­rä­te waren bereits auf­ge­baut, beim Abbau durf­ten wir spä­ter aber hel­fen. Schon zu Beginn konn­ten wir mit dem Schul­te­le­skop den Pla­ne­ten Jupi­ter beob­ach­ten. Beson­ders beein­dru­ckend war, dass man sei­ne vier gro­ßen Mon­de (Io, Euro­pa, Gany­med und Kal­lis­to) deut­lich erken­nen konn­te. Es war fas­zi­nie­rend zu sehen, dass man sol­che Details von der Erde aus beob­ach­ten kann.

Außer­dem betrach­te­ten wir das Ori­on-Tra­pez, eine Ster­nen­grup­pe im Ori­on­ne­bel, die aus meh­re­ren eng bei­ein­an­der­lie­gen­den Ster­nen besteht, die dort vor astro­no­misch kur­zer Zeit, vor „nur“ 1 Mio Jah­ren, aus dem Ori­on­ne­bel ent­stan­den sind.

Durch einen Feld­ste­cher, der auf einem Sta­tiv auf­ge­baut war, sahen wir einen offe­nen Stern­hau­fen. Wir konn­ten uns auch selbst Feld­ste­cher neh­men und am Him­mel ’spa­zie­ren gucken‘.

Frau Thier­ing zeig­te uns mit dem Laser poin­ter eini­ge Stern­bil­der am Him­mel. Wir beob­ach­te­ten unter ande­rem:

  • den gro­ße Wagen (Teil des Stern­bilds gro­ße Bärin)
  • den klei­ne Wagen mit dem Polar­stern (Pola­ris)
  • Kas­sio­peia
  • Per­seus
  • Ori­on
  • sowie Kas­tor, ein hel­ler Stern im Stern­bild Zwil­lin­ge

Wir lern­ten außer­dem, dass der Polar­stern uns die Him­mels­rich­tung Nor­den anzeigt und unbe­weg­lich am Him­mel steht. Ein wei­te­res High­light war die Beob­ach­tung des Sie­ben­ge­stirns: Mit blo­ßem Auge erkennt man meist nur etwa sechs oder acht Ster­ne, doch durch das Fern­rohr konn­ten wir sehen, dass die­ser Stern­hau­fen aus deut­lich mehr Ster­nen besteht.

Trotz der Käl­te war die Beob­ach­tungs­nacht sehr span­nend und beein­dru­ckend. Es war etwas Beson­de­res, den Nacht­him­mel so inten­siv zu erle­ben und mehr über Ster­ne, Pla­ne­ten und Stern­bil­der zu ler­nen. Ins­ge­samt war es ein gelun­ge­ner Abend, der uns den Welt­raum ein Stück näher­ge­bracht hat.

Vie­len Dank an Frau Thier­ing für die­se inter­es­san­te und lehr­rei­che Beob­ach­tungs­nacht.

Nella und Johan­na 9d

Das Astro­no­mie – Citi­zen Sci­ence Pro­jekt: Schools Obser­va­to­ry

Am 17.12.2025 und 13.01.2026 arbei­te­ten wir im Rah­men des Phy­sik- bzw. Astro­no­mie­un­ter­richts mit dem Schools Obser­va­to­ry, – Teil des Las Cum­bres Glo­bal Tele­sko­pe Net­works, an wel­chem unse­re Schu­le teil­nimmt.

Dabei han­delt es sich um ein inter­na­tio­na­les Bil­dungs­pro­jekt, das es Schu­len ermög­licht, pro­fes­sio­nel­le astro­no­mi­sche Tele­sko­pe aus der Fer­ne zu steu­ern und rea­le Beob­ach­tungs­da­ten zu ana­ly­sie­ren. Die gesam­te Ver­an­stal­tung fand bei uns im Klas­sen­zim­mer statt, die Beob­ach­tun­gen selbst wur­den live an ent­fern­ten Stand­or­ten durch­ge­führt:

Am 17.12. hat­ten wir eine hal­be Stun­de Beob­ach­tungs­zeit an dem Faukles South Tele­skop in Siding Spring in Aus­tra­li­en und am 13.1. beob­ach­te­ten wir mit dem sog. Faul­kes North, wel­ches sich auf dem Berg Hale­a­kalā auf Maui, Hawaii, befin­det. Die bei­den Tele­sko­pe sind zwei leis­tungs­star­ke 2-Meter-Spie­gel­te­le­sko­pe. Auf­grund ihrer hohen Lage, der kla­ren Atmo­sphä­re und der gerin­gen Licht­ver­schmut­zung eig­nen sich ihre Stand­or­te beson­ders gut für astro­no­mi­sche Beob­ach­tun­gen.

Wäh­rend der Sit­zun­gen beob­ach­te­ten wir ver­schie­de­ne Gala­xien, offe­ne und Kugel­stern­hau­fen und Gas­ne­bel. Ins­ge­samt war die Arbeit mit dem Schools Obser­va­to­ry eine sehr inter­es­san­te Erfah­rung. Beson­ders span­nend war es, mit ech­ten For­schungs­da­ten zu arbei­ten und astro­no­mi­sche Objek­te zu ana­ly­sie­ren, die Mil­lio­nen oder sogar Mil­li­ar­den Licht­jah­re von der Erde ent­fernt sind.

Wir nah­men Bil­der im blau­en, grü­nen und roten Wel­len­län­gen­be­reich auf, und eini­ge unse­rer Mit­schü­le­rIn­nen über­la­ger­ten die­se Bil­der zu Farb­bil­dern. Bei eini­gen Bild­be­rei­chen, in wel­chen der Blau­an­teil sehr hoch war, han­del­te es sich um Stern­ent­ste­hungs­ge­bie­te mit beson­ders viel inter­stel­la­re Mate­rie und jun­gen Ster­nen. Die Berei­che mit vie­len, sehr alten Ster­nen erschie­nen viel röt­li­cher.

Das Pro­jekt zeig­te anschau­lich, wie moder­ne Astro­no­mie funk­tio­niert und wie For­schung auch im Schul­un­ter­richt prak­tisch erleb­bar gemacht wer­den kann.

Max S. und Leif Z., K1

Bild­be­ar­bei­tung: Michel­le C. und Nils O.