Explo­re Sci­ence

Am 7. Okto­ber 2021 sind wir (Anež­ka und Meriel) wie­der nach Mann­heim zu Explo­re-Sci­ence gefah­ren. Die­ses Jahr war das The­ma Che­mie. Wir haben am Wett­be­werb ‚Entro­pie­op­ti­mie­rer‘ teil­ge­nom­men.

Unse­re Auf­ga­be war es, einen Robo­ter zu bau­en, der in drei Minu­ten Tisch­ten­nis­bäl­le ein­sam­melt und in bestimm­te Löcher auf­räumt. Es wer­den zufäl­lig auf eine 1×1 m Plat­te 50 Bäl­le hin­ge­legt. Dazu gibt es fünf Löcher: eines in jeder Ecke und eines in der Mit­te. Es soll­ten genau zehn Bäl­le in jedes Loch kom­men.

Wir ent­schlos­sen uns, unse­ren Robo­ter mit Lego-Mind­s­torms aus der Robo­tik-AG zu bau­en. Er hat­te drei Moto­ren: zwei für die Räder und einen, um die Bäl­le auf­zu­sam­meln. Die Bäl­le wur­den durch einen „Eska­la­tor“ gesam­melt. Die Idee dafür hat­te ich aus der Schu­le (NwT-Unter­richt), als wir eine Mur­mel­bahn bau­en muss­ten. So war es mög­lich, genau zehn Bäl­le ein­zu­sam­meln und in eine Papp-Röh­re zu über­füh­ren. Dann muss­ten wir den Robo­ter in eine Ecke fah­ren, um die Bäl­le in ein Loch fal­len zu las­sen. Weil es schwie­rig war, das auto­ma­tisch zu machen, haben wir beschlos­sen, das Fahr­zeug fern­zu­steu­ern. Dafür haben wir viel geübt, da drei Minu­ten nicht viel Zeit ist.

Nach zwei Wochen waren wir für den Wett­be­werb bereit. Herr Bie­ger beglei­te­te uns mit ein paar ande­ren Schü­lern nach Mann­heim, die uns ange­feu­ert haben. Wir haben uns über den 6. Platz und einen Preis von 100 Euro gefreut. Zusätz­lich haben wir den 100-Euro-Son­der­preis für die krea­ti­ve Idee des Eska­la­tors erhal­ten. Ins­ge­samt hat es uns viel Spaß gemacht.

Geschrie­ben von Anež­ka und Meriel Kos

Besuch aus Paris

In der Woche vor den Herbst­fe­ri­en erhiel­ten die 6b und die 9c Besuch aus Paris.

Alex­an­der und Oli­ver Gib­son wur­den sehr nett von ihren Gast­klas­sen emp­fan­gen und konn­ten wert­vol­le Ein­drü­cke vom Leben in Deutsch­land und ins­be­son­de­re vom deut­schen Schul­sys­tem gewin­nen.

Alex­an­der war beson­ders erstaunt dar­über, wie freund­lich-koope­ra­tiv Leh­re­rIn­nen und Schü­le­rIn­nen mit­ein­an­der umge­hen und wie viel Spaß man im Unter­richt haben kann. In Frank­reich sind die Regeln im Unter­richt sehr viel stren­ger. Lui­sa und Lai­la aus der 6b waren sich einig: „Auch wir haben ganz viel gelernt! Alex­an­der hat uns viel über das fran­zö­si­sche Schul­sys­tem erzählt, das war toll!“

Gym­na­si­um Neckar­ge­muend

Digi­ta­le Refe­renz­schu­le

Das Max-Born-Gym­na­si­um hat es geschafft! Seit die­sem Schul­jahr ist das MBG als digi­ta­le Refe­renz­schu­le aus­ge­zeich­net und nimmt am Pro­jekt „Refe­renz­schu­len BW – Ent­wick­lungs­netz­werk digi­ta­ler Trans­for­ma­ti­on“ teil. Durch die­ses Pro­jekt des Lan­des Baden-Würt­tem­berg kann die Digi­ta­li­sie­rung an der Schu­le noch wei­ter vor­an­ge­trie­ben wer­den, um den Schüler:Innen moderns­ten digi­ta­len Unter­richt zu ermög­li­chen. Die Schul­ge­mein­schaft ist beson­ders stolz auf die­se Aus­zeich­nung, zeigt sie doch, dass die Schu­le in den ver­gan­ge­nen Jah­ren Ihre Haus­auf­ga­ben im Bereich der tech­ni­schen Digi­ta­li­sie­rung mit Bra­vour gemeis­tert hat und nun dazu bei­trägt, die Bil­dungs­land­schaft in Baden-Würt­tem­berg vor­an­zu­brin­gen.

Das erklär­te Ziel des Netz­wer­kes der digi­ta­len Refe­renz­schu­len ist es, Erfah­run­gen und Erkennt­nis­se, wel­che auch wäh­rend der Pan­de­mie gewon­nen wur­den, zu nut­zen um mit­hil­fe von zeit­ge­mä­ßen, digi­ta­len Unter­richts­for­men die Kom­pe­ten­zen und die Moti­va­ti­on der Schüler:Innen zu stei­gern. Chris­to­pher Breu­nig, Leh­rer am MBG, ist der Mei­nung, dass wir die Idee der Digi­ta­li­sie­rung nun noch stär­ker mit prak­ti­schem Leben fül­len und ler­nen, digi­ta­le Werk­zeu­ge zu nut­zen, um effi­zi­en­te­re Lern­pro­zes­se zu eta­blie­ren.

Hier­bei unter­stüt­zen das Lan­des­me­di­en­zen­trum Baden-Würt­tem­berg (LMZ) sowie die Kreis- und Stadt­me­di­en­zen­tren (MZV) teil­neh­men­de Schu­len z.B. durch geziel­te Fort­bil­dun­gen der Lehr­kräf­te. Fran­zis­ka Lui, wel­che gemein­sam mit Chris­to­pher Breu­nig den Löwen­an­teil der Bewer­bung als digi­ta­le Refe­renz­schu­le erar­bei­tet hat freut sich beson­ders auf ziel­ge­rich­te­te Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te im fremd­sprach­li­chen Unter­richt. Dort las­sen sich Video- und Audio­do­ku­men­te mit­hil­fe von Apps krea­tiv kon­zi­pie­ren, erstel­len und bear­bei­ten. Das moti­viert Schüler:Innen auf beson­de­re Wei­se und bie­tet vie­le Mög­lich­kei­ten für einen authen­ti­schen mono­lo­gi­schen und dia­lo­gi­schen Sprach­ge­brauch.

Digi­ta­le Refe­renz­schu­len legen beson­de­ren Wert auf die digi­ta­le Ver­net­zung von Schu­len, das „Ler­nen mit und von ande­ren Schu­len“ sowie auf die Nut­zungs­mög­lich­kei­ten von Mood­le, Mes­sen­ger, Next­cloud und Co. Platt­for­men, die am MBG bereits fes­ter Bestand­teil der Lehr- und Lern­werk­zeu­ge sind. Das Max-Born-Gym­na­si­um ver­fügt über die wohl moderns­te tech­ni­sche Aus­stat­tung ver­gleich­ba­rer Schu­len in der Metro­pol­re­gi­on Rhein-Neckar. Bes­te Grund­la­ge, um digi­ta­le Lern­pro­zes­se in der Brei­te und Tie­fe wei­ter vor­an­zu­brin­gen.

Max Schwem­lein, Koor­di­na­tor des Pro­jek­tes „Digi­ta­le Refe­renz­schu­le“ am MBG sagt: „Vor dem Hin­ter­grund der bis­her am MBG geleis­te­ten digi­ta­len Ent­wick­lung war es nahe­lie­gend, nun den Schritt in Rich­tung digi­ta­le Refe­renz­schu­le Baden-Würt­tem­berg zu gehen und die Schu­le somit als Vor­zei­ge­schu­le der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on im Bil­dungs­be­reich zu posi­tio­nie­ren.“ Und tat­säch­lich steht das Schul­zen­trum Neckar­ge­münd aktu­ell im Aus­tausch mit Schu­len der Gemein­den Ras­tatt und Neckar­tenz­lin­gen, wel­che sich für ihren jewei­li­gen Bil­dungs­stand­ort an den am MBG eta­blier­ten Kon­zep­ten ori­en­tie­ren.

Mit inter­ak­ti­ven White­boards, PCs, App­leTVs und hun­der­ten von iPads ist das MBG bes­tens ver­sorgt. Auch das Kol­le­gi­um ist dem digi­ta­len Unter­richt gegen­über sehr auf­ge­schlos­sen: So wur­de dem MBG die begehr­te Aus­zeich­nung „Digi­ta­le Schu­le“ kürz­lich zum wie­der­hol­ten Male ver­lie­hen. Auch beim inzwi­schen abge­schlos­se­nen Schul­ver­such „Tablet BW“ konn­ten bereits zahl­rei­che Lehr­kräf­te digi­ta­le Unter­richts­me­tho­den erpro­ben.

Für das Netz­werk digi­ta­ler Refe­renz­schu­len ist am Max-Born-Gym­na­si­um ein enga­gier­tes Team aktiv. So unter­stüt­zen eben­falls Fr. Karpf, Fr. Schmidt, Hr. Bie­ger, Hr. Geh­ring, Hr. Klaut­ke und Hr. Lubitz­ki die Ent­wick­lung von auf unse­re Schu­le und unse­re Schüler:Innen abge­stimm­te Ent­wick­lungs­zie­le. Für die­ses Schul­jahr sind neben o.g. Fort­bil­dungs­pro­jek­ten noch Umset­zungs­ideen im Unter­richt von Mathe­ma­tik und in den Natur­wis­sen­schaf­ten geplant. Z.B. inter­ak­ti­ve, sog. „H5P“-Aufgaben auf der Online-Lern­platt­form Mood­le. Das sind dif­fe­ren­zier­te Auf­ga­ben, die nah an der Lebens­welt unse­rer Schüler:Innen sind und den eigen­stän­di­gen Lern­pro­zess för­dern. Doch auch die digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Eltern, Lehr­kräf­ten und Schüler:Innen ist Teil des Pro­jekts. So sind für die­ses Schul­jahr Schü­ler­work­shops und ein Vor­trag für Eltern und Lehr­kräf­te durch Refe­ren­ten des LMZ zum The­ma Neti­quet­te geplant. Das MBG freut sich auf die­se nächs­ten Schritt der Digi­ta­li­sie­rung!

Chris­to­pher Breu­nig