¡Abrir las puer­tas al mun­do his­pano­hab­lan­te!

Die Türen zur spa­nisch­spra­chi­gen Welt öff­nen – die­ses Ziel ver­folgt das MBG durch die Ein­füh­rung der DELE Prü­fun­gen in Zukunft noch inten­si­ver.

In mehr als 700 Ein­rich­tun­gen in über 100 Län­dern auf der gan­zen Welt legen Spa­ni­sch­ler­nen­de jedes Jahr die Diplo­mas de Espa­ñol como Len­gua Extran­jera (kurz DELE) ab. Es han­delt sich hier­bei um offi­zi­el­le Zer­ti­fi­ka­te, die den Kom­pe­tenz- und Beherr­schungs­grad der spa­ni­schen Spra­che bestä­ti­gen und vom Insti­tu­to Cer­van­tes im Namen des Spa­ni­schen Minis­te­ri­ums für Bil­dung aus­ge­stellt wer­den. Wer die­se stan­dar­di­sier­te Prü­fung besteht, erhält einen inter­na­tio­nal aner­kann­ten Nach­weis zur Beschei­ni­gung sei­ner Spa­nisch­kennt­nis­se. Die­ses Diplom öff­net vie­le Türen, sei es als Zulas­sung zum Stu­di­um in Spa­ni­en oder Latein­ame­ri­ka, zum Erhalt einer FSJ- oder Prak­ti­kums­stel­le in der his­pa­ni­schen Welt, als Vor­aus­set­zung für ein Aus­lands­se­mes­ter oder ein­fach als wert­vol­le Zusatz­qua­li­fi­ka­ti­on für den beruf­li­chen Wer­de­gang.

Durch eine 2021 neu eta­blier­te Part­ner­schaft zwi­schen dem Insti­tu­to Cer­van­tes – dem spa­ni­schen Goe­the­insti­tut – und dem Land Baden-Würt­tem­berg haben Schü­le­rin­nen und Schü­ler erst­mals die Mög­lich­keit, die DELE Prü­fun­gen an Schu­len abzu­le­gen. Hier­bei wer­den in einer schrift­li­chen und einer münd­li­chen Prü­fung Lese- und Hör­ver­ste­hen, schrift­li­cher Aus­druck sowie die Fähig­keit zum Prä­sen­tie­ren und zum Kom­mu­ni­zie­ren über­prüft.

Auch am Max-Born Gym­na­si­um haben sich vier enga­gier­te Schü­le­rin­nen, Tama­ra Deub­ler, Mia König, Lau­ra Mada­rio­va und Celi­na Schmitt dazu ent­schie­den, die DELE Prü­fung auf dem Niveau A2 / B1 zu absol­vie­ren. Nach den bei­den Prü­fungs­ta­gen zeig­ten die Kan­di­da­tin­nen sich zuver­sicht­lich und war­ten nun auf ihre Ergeb­nis­se. Die Spa­nisch­fach­schaft des Max-Born Gym­na­si­ums sieht in der Mög­lich­keit DELE an unse­rer Schu­le anzu­bie­ten eine tol­le Chan­ce und gleich­zei­tig auch eine effi­zi­en­te Ergän­zung für den Spa­nisch­un­ter­richt der Kurs­stu­fe.

Fran­zis­ka Lui

Das MBG ist nun Eras­mus Plus akkre­di­tiert

In den Som­mer­fe­ri­en und im Sep­tem­ber waren sie­ben Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen sehr flei­ßig: Ste­fa­nie Elgen, Fran­zis­ka Lui, Anke Thr­ei­mer, Nora Tre­la, Fré­dé­ric Bri­end, Flo­ri­an Gün­zel und Ana Hart­mann schrie­ben gemein­sam einen umfang­rei­chen Antrag für die Eras­mus-Plus Akkre­di­tie­rung, die von der Euro­päi­schen Uni­on neu aus­ge­schrie­ben wur­de.

Neben der Förderung der inter­kul­tu­rel­len Kom­pe­tenz durch digi­ta­le und persönliche Begeg­nun­gen sowie koope­ra­ti­ve Pro­jek­te mit den inter­na­tio­na­len Part­nern des MBG geht es auch um das The­ma Nach­hal­tig­keit, eines der The­men auf das im Akkre­di­tie­rungs­pro­zess durch die EU – neben Mobi­li­tät und Inklu­si­on – beson­ders Wert gelegt wird.

Die Zie­le des MBG sind, dass die bestehen­den Part­ner­schaf­ten nun nach den bei­den Coro­na­jah­ren wie­der inten­si­viert wer­den und dass hier der Nach­hal­tig­keits­ge­dan­ke imple­men­tiert wird. Im MINT-Bereich und im Bereich bil­den­de Kunst wird sich das MBG auf den Weg machen, neue inter­na­tio­nal ver­netz­te Pro­jek­te zu star­ten.

All dies ist natür­lich ein­fa­cher, wenn eine (Teil-) Finan­zie­rung durch die EU erfolgt, des­halb freut sich das fächer­über­grei­fen­de Team, wel­ches von Ste­fa­nie Elgen gelei­tet wird, dass die Akkre­di­tie­rung erfolg­reich war.

Detail­lier­te Infor­ma­tio­nen zu bereits exis­tie­ren­den und geplan­ten Pro­jek­ten erhal­ten Sie im Doku­ment im Anhang.

Erasmus_Internationalisierungsstrategie_MBG

Abitur­ju­bi­lä­um – Lang ersehn­tes Wie­der­se­hen unter Schul­freun­den

Nach zwei­jäh­ri­ger Coro­na­pau­se lud der Freun­des­kreis des Max-Born-Gym­na­si­ums am 7. Mai 2022 die Jahr­gän­ge 1996, 1997, 2011 und 2012 zum 10- bzw. 25-jäh­ri­gen Abitur­ju­bi­lä­um bezie­hungs­wei­se zur Nach­fei­er des Jubi­lä­ums aus dem Jahr 2021 in die Aula des Schul­zen­trums ein.

Fei­er­lich ein­ge­stimmt durch Meriel Kos am Kla­vier wur­den die Jubi­la­re durch Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp herz­lich begrüßt. „Schu­le ist Erin­ne­rung, Schu­le ist Teil des Lebens. Erin­ne­run­gen erle­ben einen ste­ten Wan­del, sie wer­den neu aus­ge­legt und neu bewer­tet“, Phil­ipp sprach von der sozia­len Wen­de der Gedächt­nis­for­schung. Men­schen sind Meis­ter des Mit­er­le­bens und dies ist in sozia­len Grup­pen beson­ders aus­ge­prägt. Phil­ipp wünsch­te den Jubi­la­ren, dass vie­le „weißt du noch“-Momente ihnen heu­te ein Lächeln ins Gesicht zau­bern.

Sein Dank galt vor allem Petra Boeh­mer, der Schul­se­kre­tä­rin, die wie immer uner­müd­lich und mit viel Geduld Adres­sen zusam­men­ge­tra­gen hat, um die Jubi­la­re ein­zu­la­den. Er dank­te auch dem Freun­des­kreis, ins­be­son­de­re Susan­ne Kun­del-Schä­fer und Cor­ne­lia Gölz, die sich um die Geträn­ke und alle wei­te­ren Vor­be­rei­tun­gen geküm­mert hat­ten, sowie den bei­den Vor­sit­zen­den Hei­ke Haas und Syn­co de Vogel.

Bür­ger­meis­ter Frank Volk sprach ein Gruß­wort an die Jubi­la­re und freu­te sich, dass es end­lich mal wie­der mög­lich ist, eine so gro­ße Anzahl von Gäs­ten zu emp­fan­gen.

Auch er als ehe­ma­li­ger Schü­ler des Gym­na­si­ums Neckar­ge­münd, wie es damals noch hieß, freue sich immer wie­der, wenn er sei­ne alte Schu­le besu­che. Er sei sehr stolz dar­auf, was aus ihr gewor­den sei. „Was haben wir alle gemein­sam: Auch bei mir war Petra Boeh­mer schon im Sekre­ta­ri­at tätig, als ich lan­ge vor Ihnen mein Abitur gemacht habe. Sie ist wirk­lich ein Schatz hier an der Schu­le und unschlag­bar gut im Orga­ni­sie­ren.“ Er wünsch­te den Jubi­la­ren ein schö­nes Fest: „Ach­tet heu­te mal auf die ehe­ma­li­gen Mit­schü­ler, auf die ihr frü­her nicht so geach­tet habt. Es ist unglaub­lich span­nend, wie berei­chernd sol­che Gesprä­che sein kön­nen, Sie haben ja alle schon so viel erlebt!“

Syn­co de Vogel, ers­ter Vor­sit­zen­der stell­te kurz die Arbeit des Freun­des­krei­ses vor: „Wir hel­fen bei allen mög­li­chen Pro­jek­ten und ermög­li­chen so dem MBG, eine ganz beson­de­re Schu­le zu sein.“ Er rief die Jubi­la­re der ein­zel­nen Jahr­gän­ge nament­lich auf. Die­se erho­ben sich kurz und erhiel­ten einen Applaus.

Franz Lipin­ski, Abitur­jahr­gang 1996, nahm in sei­nem Gruß­wort Bezug auf das alte Schul­ge­bäu­de: was mag sich wohl an der Stel­le der heu­ti­gen Aula befun­den haben? Der so genann­te Idio­ten­hü­gel? Ter­ra­ri­en mit Stab­heu­schre­cken? Der gefürch­te­te Klas­sen­ar­beits­raum mit Ein­zel­ti­schen?

Beson­ders lus­tig wur­de es beim Leh­rer­ra­ten, das Lipin­ski ver­an­stal­te­te. Auch die Leh­rer­schaft zeig­te damals die gan­ze Band­brei­te des Lebens, man konn­te vie­le inter­es­san­te Beob­ach­tun­gen machen, so Lipin­ski.

„Wir sind gemein­sam durch Höhen und Tie­fen gegan­gen und haben alle Hüt­ten der Regi­on zum Fei­ern genutzt – das war eine tol­le Zeit, aber jetzt sind eure bes­ten Jah­re, nutzt sie für das, was ihr noch erle­ben möch­tet,“ riet Lipin­ski sei­nen ehe­ma­li­gen Schul­ka­me­ra­den.

Eli­sa Glatz, gebo­re­ne Geor­ga­co­pou­lou, Abitur­jahr­gang 1997, berich­te­te von Abi­fei­ern, bei denen man schrie bis zur Hei­ser­keit und dar­über hin­aus. „Wir sind vie­le ver­schie­de­ne Wege gegan­gen. Jeder hat die damals neu gewon­ne­ne Frei­heit anders genutzt. Heu­te kön­nen wir zurück­bli­cken und dar­über sin­nie­ren, wer wir waren, wer wir sein woll­ten und wie wir noch wer­den wol­len. Wir tref­fen uns nach­her im Abo­na Beach und fei­ern wie in alten Zei­ten!“

Tas­si­lo Hum­mel, Abitur­jahr­gang 2011, erklär­te, sein Jahr­gang habe allen ande­ren etwas vor­aus: „Wir haben als Unter­stu­fen­schü­ler mit­ten in den Pfingst­fe­ri­en, ein Eis schlür­fend, zuge­se­hen, wie die alte, häss­li­che Schu­le mit kau­gum­mi­ver­kleb­ten Tep­pich­bö­den, mor­schen Decken und Wän­den und umfal­len­den Tafeln, abfa­ckelt. Das war ein Spek­ta­kel! Wer gera­de im Schwimm­bad war, hat­te so zu sagen einen Prime-Platz. Aber ein noch grö­ße­res freu­dig-frei­schwin­gen­des Erleb­nis war die Zeit im Men­zer­park. Alles war am „schwin­gen“, die Plas­tik­stüh­le mit elas­ti­schen Leh­nen, die Wän­de, die Türen, alles war locker zusam­men­ge­hal­ten. Es war eine unglaub­lich schö­ne Frei­heit, die wir hat­ten.“ Hum­mel erzähl­te von der „Raub­tier­füt­te­rung“ durch das Bäcker­ehe­paar mit­ten im Park, von Sitz­streiks im Unter­richt und inter­es­san­ten Erleb­nis­sen im Musik- und Sport­un­ter­richt. Wun­der­bar sen­ti­men­ta­le Erin­ne­run­gen kom­men auf, wenn man an die­se Zeit zurück­denkt, mein­te Hum­mel. In das ganz neue Pas­siv­haus zog man erst in der Ober­stu­fe. Alles war auf ein­mal viel gere­gel­ter, der ernst des Lebens begann – die Frei­schwe­be­pha­se war been­det.

Zwi­schen der Vor­stel­lung der ein­zel­nen Jahr­gän­ge erhiel­ten die Jubi­la­re ein musi­ka­li­sches Geschenk von der­zei­ti­gen MBG-Schü­le­rin­nen: Anez­ka Kos spiel­te ein Kon­zert von G. F. Hän­del auf der Har­fe und Anna Thom­mes und Char­lot­te Münch, beglei­tet von Sabi­ne Krings am Kla­vier, san­gen „Days in the sun“ aus The Beau­ty and the Beast.

Nach den obli­ga­to­ri­schen Jahr­gangs­fo­tos klang die Ver­an­stal­tung bei einem Sekt­emp­fang des Freun­des­krei­ses mit vie­len net­ten Gesprä­chen unter den Jubi­la­ren und eini­gen ehe­ma­li­gen Lehr­kräf­ten aus und die Jubi­la­re zogen wei­ter zu ihren pri­vat orga­ni­sier­ten Fei­ern.

Abitur­jahr­gang 1996

Abitur­jahr­gang 1997

Abitur­jahr­gang 2011

Abitur­jahr­gang 2012