Exkur­si­on der Astro-AG

Am 23.5.2023 war es end­lich so weit! Die Astro­no­mie-AG unter der Lei­tung von Frau Dr. Thier­ing fuhr auf den Hei­del­ber­ger König­stuhl, um die bei­den astro­no­mi­schen Ein­rich­tun­gen zu besu­chen. Als ers­tes ging es nach einer kur­zen Auto­fahrt (vie­len Dank an die vie­len Eltern-Taxis 🙂 ) zum Haus der Astro­no­mie Hei­del­berg. Die­ses Haus sieht wie eine Spi­ral­ga­la­xie aus, mit einem run­den Zen­trum und gebo­ge­nen Spi­ral­ar­men außen her­um. Im Foy­er sind Model­le von astro­no­mi­schen Gerä­ten wie Rake­ten und Satel­li­ten aus­ge­stellt. Zwei Astro­no­mie­stu­den­tIn­nen haben dann die AG in eine indi­vi­du­el­le Show in einem Hör­saal mit 3D-Kup­pel geführt.

Dort wur­de über astro­no­mi­sche Tech­ni­ken berich­tet, wie z. B. das Arbei­ten mit Welt­raum­te­le­sko­pen. Außer­dem wur­de über Him­mels­ob­jek­te und deren Ent­ste­hung etwas vor­ge­tra­gen. Zuletzt durf­ten wir uns wün­schen, zu wel­cher Stel­le im Son­nen­sys­tem wir hin fah­ren wol­len und über das die Stu­den­tIn­nen dann etwas erzäh­len soll­ten.

Dann ging es hin­über zum MPIA Hei­del­berg. Dort bezau­ber­ten Astro­nom­In­nen die AG mit einem leuch­ten­den Modell der erd­nächs­ten Ster­ne. Es zeigt, wie groß und schwer die Ster­ne im Ver­hält­nis zu ande­ren sind, wie sie leuch­ten und wie weit weg sie sich von uns befin­den. Nach einer Pau­se im Hof des MPIA ging es wei­ter mit einer atem­be­rau­ben­den Show drau­ßen: Es wur­den Expe­ri­men­te mit flüs­si­gem Stick­stoff durch­ge­führt. Die­ser ist -196°C kalt. Wird der Stick­stoff in eine Form gegos­sen, ver­dampft er, weil die Form außen viel wär­mer ist. Dabei bil­det sich Rauch. Wenn Blu­men in flüs­si­gen Stick­stoff getaucht wer­den und man dann mit einem Ham­mer drauf­haut, zer­sprin­gen die Blu­men sehr ein­drucks­voll. Füllt man den Stick­stoff in Dös­chen und setzt den Deckel dar­auf, blub­bert es zuerst nur lei­se und dann fliegt der Deckel explo­si­ons­ar­tig in die Luft. Nach all den span­nen­den Expe­ri­men­ten ging die Exkur­si­on zu Ende.

Herz­li­chen Dank an die Mit­ar­bei­te­rIn­nen des HdA und MPIA und an Frau Dr. Thier­ing, die die­sen gelun­ge­nen Nach­mit­tag orga­ni­siert haben.

Vin­cent Z., Kl. 5a

Pla­ne­ta­ri­um

Der Astro­no­mie­kurs der Ober­stu­fe und die IMP und NwT Grup­pen der Klas­sen 9c und 9d tra­ten am 23.03.2023 die Anrei­se zum Pla­ne­ta­ri­um Mann­heim an, zusam­men mit ihren Leh­re­rIn­nen Frau Thier­ing, Herr Lubitz­ki und Frau Schuh. In Mann­heim ange­kom­men, hat­ten wir etwas Zeit, um unse­re Sachen zu ver­stau­en und bereits ein klei­nes Früh­stück ein­zu­neh­men, bevor es mit der ers­ten Show los­ging. Ver­sorgt wur­den wir von den Leh­re­rIn­nen durch Frucht­säf­te und Knab­ber­sa­chen, konn­ten aber auch unser eige­nes Früh­stück mit­brin­gen.  Bereits in dem Gebäu­de konn­te man sich mit vie­len ver­schie­de­nen und inter­es­san­ten Info­ma­te­ria­li­en über unter­schied­li­che astro­no­mi­sche Pro­jek­te infor­mie­ren, aber auch lus­ti­ge Bil­der in Astro­nau­ten­an­zü­gen schie­ßen. In der Pla­ne­ta­ri­ums­kup­pel ange­kom­men, mach­ten wir es uns erst­mal auf den Beob­ach­tungs­ses­seln gemüt­lich. Mit einem Vor­trag des Mode­ra­tors über die Ori­en­tie­rung am Nacht­him­mel Mann­heims begann unser Pro­gramm. So lern­ten wir z.B., dass das 5-fache der Ent­fer­nung der bei­den äuße­ren Kas­ten­ster­ne des gro­ßen Wagens zu dem berühm­ten Polar­stern führt, der bereits frü­her in der Schiffs­fahrt zur Ori­en­tie­rung ver­wen­det wur­de, da er immer genau über dem Nord­pol steht. Wei­ter ging der Vor­trag mit einem Film über unse­re Son­ne, in dem z.B. deren wei­te­re Ent­wick­lung erklärt wur­de. Dar­auf­hin folg­te eine kur­ze Mit­tags­pau­se bis zur nächs­ten Show. Die­se eng­lisch­spra­chi­ge Vor­füh­rung han­del­te von außer­ir­di­schem Leben, wie die­ses Aus­se­hen und wo es zu fin­den sein könn­te. So lern­ten wir, dass auf eini­gen Pla­ne­ten mög­li­cher­wei­se das Leben in der Luft begüns­tigt wird, sodass es zu bal­lon­för­mi­gen, schwe­ben­den Pflan­zen kom­men könn­te. Zusätz­lich wür­de beim genann­ten Bei­spiel auch das Leben von Flug­le­be­we­sen, in wesent­lich grö­ße­rer Grö­ße als der uns bekann­ten Tie­re, mög­lich sein. Nach den span­nen­den Vor­stel­lun­gen ent­schlos­sen wir uns lang­sam zur Abrei­se und waren nach klei­ne­ren Stö­run­gen im Zug­ver­kehr, gegen Nach­mit­tag, wie­der in Neckar­ge­münd ange­kom­men.

Vris­hab, K1

Beob­ach­tungs­abend der Astro-AG

Die ers­te Beob­ach­tungs­grup­pe der Astro-AG erkun­de­te mit Frau Thier­ing am 17.12.2022 von 20:30 Uhr bis 22:00 Uhr auf dem Leh­rer­park­platz des Schulzen­trums, bei eis­kal­tem Wet­ter und kla­rem Him­mel, den Him­mel mit dem 20cm Mea­de-Tele­skop der Schu­le und mit den Schul­feld­ste­chern.

„Als aller ers­tes beob­ach­te­ten wir Jupi­ter, man konn­te auch sei­ne größ­ten Mon­de sehen. Der Mars war die nächs­te Sta­ti­on.  „Die hells­ten Objek­te am Him­mel sind Pla­ne­ten und kei­ne Ster­ne.“, erklär­te uns Frau Thier­ing.

Danach zeig­te uns Frau Thier­ing mit einem Laser­poin­ter den Ster­nen­him­mel und wir beob­ach­te­ten mit den Feld­ste­chern die Stern­bil­der Cas­sio­peia und ihre Toch­ter Andro­me­da.  Frau Thier­ing erzähl­te die Geschich­te von ihnen. Dar­auf schau­ten wir uns Andro­me­da­ga­la­xie mit dem Fern­rohr an. Anschlie­ßend sahen wir den Ori­on­ne­bel und das Ori­ontra­pez, wel­ches die jüngs­ten Ster­ne besitzt. Zum Schluss bau­ten wir gemein­sam das Tele­skop aus­ein­an­der.

Es war toll und wir hof­fen auf noch so einen schö­nen Abend, aber jetzt ler­nen wir erst­mal noch mehr über das Welt­all mit unse­ren tol­len Frau Thier­ing.“

Nilo W., Kl. 5 b