Kän­gu­ru-Wett­be­werb

Nach einer Coro­na­pau­se nah­men die­ses Jahr am Max- Born-Gym­na­si­um nun wie­der 175 Schü­le­rIn­nen aus den Klas­sen­stu­fen 5, 6, 7 und 8 am belieb­ten Kän­gu­ru-Wett­be­werb der Mathe­ma­tik teil. Der Wett­kampf besteht aus mul­ti­ple choi­se Fra­gen zu 24, bzw. für die höhe­ren Klas­sen­stu­fen 30, inter­es­san­ten Kno­bel­auf­ga­ben.

Wie schon in frü­he­ren Jah­ren hat­te der Freun­des­kreis des MGBs den Sex­ta­ne­rIn­nen die Teil­nah­me­ge­bühr von 2,50 € gestif­tet. So konn­ten sie in ihrem gesam­ten Klas­sen­ver­band teil­neh­men, was den Schul­neu­lin­gen auch etwas die Schwel­len­angst bei Mathe-Wett­be­wer­ben mit­zu­ma­chen zu über­win­den half.

Alle Teil­neh­me­rIn­nen wur­den mit einer Urkun­de und einem klei­nen mathe­ma­ti­schen Kno­bel-Puz­zle geehrt.

In die „Medal­li­en­rän­ge“ des inter­na­tio­nal statt fin­den­den Wett­kamp­fes und dadurch zusätz­lich in den Genuss von grö­ße­ren Gewin­nen, wie Gesell­schafts­spie­len, Expe­ri­men­tier­käs­ten oder Büchern kamen:

  1. Prei­se: Björn Peters (5a)
    Pau­li­na Bend­zinski (5c)
    Max Bra­ner (5a)

  1. Prei­se: Kat­zu­to Koch (6d)
    Moritz Höl­zer (6c)
    Han­nes Mar­schall (6b)
    Kaan Hür­re­mo­g­lu (6b)
    Matheo van den Bos (6a)
    Cor­ne­li­us Christann (5c)

Der größ­te „Kän­gu­ru-Sprung“ mit den meis­ten hin­ter ein­an­der rich­tig gelös­ten Auf­ga­ben gelang  Matheo van den Bos, wofür es ein T-Shirt mit offi­zi­el­lem Kän­gu­ru-Wett­kampf Logo gab.

Bild­un­ter­schrift: Schul­lei­ter J. Philipp(1.vr), die orga­ni­sie­ren­den Mathe­ma­tik­lehr­rin­nen I. Thier­ing (2.vl) und H. Steck (3.vr) mit den begeis­ter­ten Preis­trä­ge­rIn­nen

Eras­mus-Plus-Pro­jekt “rEU­ni­ted”

Eras­mus-Plus-Pro­jekt “rEU­ni­ted” – Begeg­nung mit Schü­le­rIn­nen aus Cubas de la Sagra, Spa­ni­en

Das MBG freut sich über den ers­ten voll­stän­dig durch­ge­führ­ten Aus­tausch mit sei­ner spa­ni­schen Part­ner­schu­le in Cubas de la Sagra, bei dem die spa­ni­schen und deut­schen Teil­neh­me­rIn­nen im Rah­men eines Eras­mus+ Pro­jekts gemein­sam in Kunst und Kul­tur bei­der EU-Mit­glieds­staa­ten ein­tau­chen konn­ten.

Eine Woche in Deutsch­land

„Will­kom­men in Deutsch­land“ die­sen Satz konn­te man über­all bei der Begrü­ßungs­fei­er für die Spa­ni­er lesen. Denn das war das Mot­to der Deut­schen, da wir die gan­ze Woche für die spa­ni­schen Aus­tausch­schü­ler mit Lie­be und Mühe gestal­ten woll­ten.

Nach dem Will­kom­mens­fest und vie­len lecke­ren deut­schen Spe­zia­li­tä­ten, gin­gen die Spa­ni­er zu ihren Aus­tausch­part­nern nach Hau­se, um die Fami­li­en ken­nen­zu­ler­nen.

Am nächs­ten Tag ging es direkt in die berühm­te Stadt Hei­del­berg, die den Spa­ni­ern sofort einen Ein­blick in die deut­sche Kul­tur ver­mit­tel­te. Ein beson­de­res Augen­merk war dabei das Schloss, mit sei­ner impo­san­ten Archi­tek­tur und sei­ner tol­len Aus­sicht. Bei einer infor­ma­ti­ven Füh­rung lern­ten sogar die Deut­schen etwas dazu. Eine Foto­ral­lye in der Stadt run­de­te das Tages­pro­gramm ab. Danach durf­ten die Schü­ler selbst den Tag wei­ter gestal­ten.

Frei­tag war ein gewöhn­li­cher Schul­tag an dem die Spa­ni­er einen Ein­blick in das deut­sche Schul­sys­tem beka­men. Zum einen gab es Eng­lisch­un­ter­richt in ver­schie­dens­ten Klas­sen, Sing­stun­den mit unse­rem Lieb­lings­mu­sik­leh­rer Alva­ro und ein krea­ti­ves Pro­jekt mit den Spa­ni­ern zusam­men, gema­nagt von Frau Lui.

Übers Wochen­en­de konn­te jeder sein Pro­gramm selbst pla­nen. Meis­tens unter­nah­men wir etwas in Grup­pen und teil­wei­se auch alle zusam­men, wie zum Bei­spiel beim Laser­tag oder beim Bow­len.

Diens­tag und Mitt­woch gab es noch­mal ein span­nen­des Schul­pro­gramm, bei dem die Spa­ni­er noch mehr erle­ben konn­ten, zum Bei­spiel bei einem Quiz, einem Sport­tur­nier und bei einem Logo Design. Am Ende gab es noch eine Piz­za Par­ty mit den Deut­schen zusam­men. Der Abschied war sehr emo­tio­nal, aber wir freu­ten uns jetzt schon auf das Wie­der­se­hen in einem Monat.

Eine Woche in Spa­ni­en

Super auf­ge­regt und gespannt waren wir, als wir uns um 7 Uhr mitt­wochs an der Schu­le tra­fen, um mit unse­ren Leh­rern Herr Klaut­ke und Herr Blu­men­stock nach Spa­ni­en zu flie­gen.

Dort ange­kom­men waren wir natür­lich alle etwas müde, freu­ten uns aber trotz­dem freu­ten sehr über das krea­ti­ve Will­kom­mens­fest unse­rer Aus­tausch­part­ner und den herz­li­chen Emp­fang in unse­ren Gast­fa­mi­li­en.

Am Don­ners­tag erwar­te­te uns ein tol­les Pro­gramm an der Schu­le, das uns Ein­bli­cke in das spa­ni­sche Schul­sys­tem und die spa­ni­sche Kul­tur ermög­lich­te. Die­ses bestand zum Bei­spiel aus einer tra­di­tio­nel­len kuba­ni­schen Musik­stun­de, einer spa­ni­schen Volks­tanz­stun­de, einer Ein­füh­rung in das spa­ni­sche Schul­sys­tem, der Teil­nah­me am Eng­lisch­un­ter­richt und der Mög­lich­keit, ver­schie­dens­te AGs, die an der Schu­le ange­bo­ten wer­den, aus­zu­pro­bie­ren.

Ein High­light für alle Teil­neh­mer aus Neckar­ge­münd und Cubas de la Sagra war sicher­lich der Besuch der ehe­ma­li­ge Haupt­stadt Tole­do. Am Vor­mit­tag lern­ten wir gemein­sam mit unse­ren Part­nern in einer Stadt­ral­lye und einer Füh­rung ent­lang des Flus­ses viel über die Geschich­te und Kul­tur die­ser mul­ti­kul­tu­rel­len Stadt. Dabei gab es auch sehr vie­le Ange­bo­te für tra­di­tio­nel­les spa­ni­sches Essen, zum Bei­spiel selbst­ge­mach­te Tor­til­la. Am Nach­mit­tag hat­ten wir dann die Mög­lich­keit, in gemischt­na­tio­na­len Schü­ler­grup­pen eigen­stän­dig auf Ent­de­ckungs­tour zu gehen.

Außer­dem stand ein gemein­sa­mer Besuch der Haupt­stadt Madrid mit dem Schwer­punkt Kunst auf dem Plan: Dort waren wir im Pra­do Muse­um, wo wir unter ande­rem das berühm­te Bild Guer­ni­ca von Pablo Picas­so bewun­dern konn­ten. Auch hier konn­ten wir gemein­sam mit unse­ren Gast­ge­bern eine auf­schluss­rei­che Füh­rung über die Kul­tur und Geschich­te Madrids genie­ßen.

Am Wochen­en­de durf­ten die spa­ni­schen Gast­fa­mi­li­en das Pro­gramm selbst gestal­ten und es ent­stan­den vie­le schö­ne Erin­ne­run­gen, zum Bei­spiel im Frei­zeit­park War­ner oder bei pri­va­ten Par­tys. Beson­ders in den Fami­li­en hat­ten wir die Mög­lich­keit, unse­re Spa­nisch­kennt­nis­se anzu­wen­den und zu erwei­tern und natür­lich das lecke­re Essen bes­ser ken­nen­zu­ler­nen.

Am Abrei­se­tag kamen alle noch­mal an einem Klos­ter zusam­men, wo wir von den spa­ni­schen Gäs­ten mit tra­di­tio­nel­lem Essen ver­kös­tigt wur­den. Gemein­sam spra­chen wir über die Ein­drü­cke und Erkennt­nis­se der zurück­lie­gen­den Wochen, es wur­den Abschieds­fo­tos gemacht und dann hieß es „Adiós!“

Ins­ge­samt war die Zeit mit unse­ren spa­ni­schen Part­nern eine schö­ne Erfah­rung, bei der man viel ler­nen konn­te, unver­gess­li­che Momen­te erleb­te und vie­le net­te neue Men­schen ken­nen­ler­nen konn­te.

Isa­bel und Oli­via (10a)

Haf­tungs­aus­schluss: Die Ver­ant­wor­tung für den Inhalt die­ser Ver­öf­fent­li­chung trägt allein die Verfasserin/der Ver­fas­ser; die Kom­mis­si­on haf­tet nicht für die wei­te­re Ver­wen­dung der dar­in ent­hal­te­nen Anga­ben.

Eras­mus+ TASTE Tag 4 und 5

Erasmus+TASTE Sci­ence Aus­tausch am Max-Born Gym­na­si­um: Bericht zu Tag 4 und 5: HdA und Spey­er

Am Mitt­woch tra­fen wir uns wie­der wie üblich um 08:20 Uhr an der Schu­le, und fuh­ren anschlie­ßend mit unse­rem Bus zum Haus der Astro­no­mie. Dort hör­ten wir uns einen Vor­trag zum elek­tro­ma­gne­ti­schen Spek­trum an, in wel­chem uns eini­ge Eigen­schaf­ten von elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len erklärt wur­den. Außer­dem lern­ten wir von der Wich­tig­keit der Atmo­sphä­re, wel­che für uns gefähr­li­che elek­tro­ma­gne­ti­schen Wel­len absor­biert oder reflek­tiert. In einer anschlie­ßen­den Pla­ne­ta­ri­ums-Show wur­de uns die Struk­tur des Welt­alls ver­deut­licht. Zusätz­lich durf­ten wir uns Him­mels­ob­jek­te wün­schen, zu wel­chen wir dann vir­tu­ell mit­hil­fe der Pla­ne­ta­ri­ums­soft­ware flo­gen.

Nach den Akti­vi­tä­ten im HdA fuh­ren wir gemein­sam mit dem Bus nach Spey­er ins Tech­nik­mu­se­um, wo wir uns vor allem die “Apol­lo and Bey­ond” Aus­stel­lung inten­siv anschau­ten und ein Quiz, in Grup­pen, dazu beant­wor­te­ten. Anschlie­ßend lie­fen wir in das Zen­trum von Spey­er. Dort gab es eine Ral­lye zur Erkun­dung der Stadt, wel­che alle Grup­pen mit Bra­vour bestan­den. Danach tra­fen wir uns zu einem gemüt­li­chen Abend­brot im Restau­rant “Gast­haus zum Dom­napf” in mit­ten der  Alt­stadt von Spey­er. Nach einem erfolg­reich gemeis­ter­ten Tag fuh­ren wir alle gemein­sam zurück zur Schu­le, wo wir dann wie­der mit unse­ren Gast­schü­le­rIn­nen in unse­re Fami­li­en gin­gen.

Am Don­ners­tag­mor­gen muss­ten wir uns lei­der bereits von unse­ren Aus­tausch­schü­le­rIn­nen ver­ab­schie­den. Die Grie­chen muss­ten sich bereits um 5:30 Uhr am Neckar­ge­mün­der Bahn­hof tref­fen, wohin­ge­gen die Ita­lie­ner sich um 6:55 Uhr tref­fen muss­ten. Trotz der frü­hen Uhr­zei­ten gab es am Bahn­hof noch ein­mal eine gro­ße und herz­li­che Ver­ab­schie­dung.  Ins­ge­samt ver­ging der Aus­tausch viel zu schnell, jedoch lern­ten wir auch eine Men­ge über astro­no­mi­sche Bewe­gun­gen, durch die wir die Ereig­nis­se am Him­mel nun bes­ser ein­ord­nen kön­nen. Fazit: Jede(r) von uns wür­de die Chan­ce, an wei­te­ren Eras­mus Pro­gram­men teil­zu­neh­men, sicher­lich wie­der wahr­neh­men.

Ben­ja­min W., K1