Wenn „Alles nega­tiv!“ eine gute Nach­richt ist

Coro­na-Tests am Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd

„Es tat schon für einen kur­zen Moment weh, aber es ist gut zu wis­sen, dass alles in Ord­nung ist“, so das Fazit der Klas­se 6a, nach­dem sie die erhoff­te Aus­kunft bekom­men haben, dass am gan­zen Tag kein ein­zi­ges Ergeb­nis posi­tiv war.

Die 5. und 6. Klas­sen sowie die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Kurs­stu­fe 1 konn­ten mit einem Anti­gen-Schnell­test auf Covid-19 getes­tet wer­den. Die Kurs­stu­fe 2 war wegen Abitur­prü­fun­gen nur zum klei­nen Teil an die­sem Tag anwe­send.

Ein freund­li­ches Team um den Neckar­ge­mün­der Inter­nis­ten Dr. Sön­ke Mül­ler küm­mer­te sich um die Durch­füh­rung der Tests, die wie am Schnür­chen lief.
Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung abge­ben – hin­set­zen – Stäb­chen in die Nase – autsch – biss­chen dre­hen – fer­tig.

Obwohl die Stadt Neckar­ge­münd recht kurz­fris­tig die Mög­lich­keit zur Tes­tung der Kin­der anbe­raumt hat­te, hat­ten doch inner­halb von zwei Tagen 76% der Schü­le­rin­nen die aus­ge­druck­ten Ein­ver­ständ­nis­er­klä­run­gen dabei und konn­ten getes­tet wer­den. Weni­ge Minu­ten nach der letz­ten Tes­tung dann die Erfolgs­mel­dung: „Alle nega­tiv!“

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp lobt die her­vor­ra­gen­de Orga­ni­sa­ti­on: „Drei kom­plet­te Jahr­gän­ge in nur drei Stun­den durch­zu­tes­ten, ist eine beein­dru­cken­de Leis­tung. Wir sind froh, dass so vie­le Fami­li­en das Test­an­ge­bot in Anspruch genom­men haben. Nun hof­fen wir, dass es auch wei­ter­hin gut ange­nom­men wird, wenn uns das Land die ver­spro­che­nen Tests zur Ver­fü­gung stellt.“

Die 6a wünscht sich abschlie­ßend, dass beim nächs­ten Mal die Schnell­tests der zwei­ten Gene­ra­ti­on zum Ein­satz kom­men, von denen die Kin­der schon gehört haben. „Wenn wir sol­che Tests bekom­men, wo man nur in ein Röhr­chen spu­cken muss oder nur vorn in der Nase ein Abstrich gemacht wird, ist man auch sicher, aber es ist nicht so unan­ge­nehm“, so ihre gut infor­mier­te Ein­schät­zung.

(We)

Über­zeu­gen­de Lese­rin

Grace McCaug­hey vom MBG gewinnt Regio­nal­ent­scheid des Vor­le­se­wett­be­werbs

„Frü­her war ich gar kei­ne rich­ti­ge Lese­rat­te“, grinst Grace McCaug­hey aus der 6d. „Aber dann habe ich die­se Buch­rei­he ent­deckt, und nun ja, dann bin ich manch­mal die hal­be Nacht wach gewe­sen, weil ich unbe­dingt wis­sen muss­te, wie es wei­ter­geht.“

Schon war Grace vom Lese­fie­ber gepackt. „Ich mag es zu lesen, aber ich lese auch gern vor“, erzählt Grace. „Manch­mal ver­ste­he ich die Tex­te dann sogar bes­ser, weil ich es dann auch hören kann, und ich kann mir die Per­so­nen aus der Geschich­te so bes­ser vor­stel­len.“ Daheim liest sie gern ihrer Mut­ter vor und manch­mal auch ihrem gro­ßen Bru­der, wenn der Zeit hat. „Mei­nem Vater aber nur ganz sel­ten, denn mit dem spre­che ich eigent­lich immer Eng­lisch“, berich­tet Grace, deren Fami­lie aus Aus­tra­li­en stammt.

Den Klas­sen- und Schulent­scheid des von der Stif­tung Buch­kul­tur und Lese­för­de­rung des Bör­sen­ver­ei­nes des Deut­schen Buch­han­dels ver­an­stal­te­ten Wett­be­werbs, der im Herbst noch „fast nor­mal“ statt­fin­den konn­te, hat­te Grace mit ihrem Vor­trag aus „Char­lot­tes Traum­pferd“ von Nele Neu­haus für sich ent­schie­den. Der Regio­nal­ent­scheid fand in digi­ta­ler Form per Video-Ein­rei­chung statt. Grace hat­te sich für das Buch „Der Magi­sche 8. Tag“ von Mar­lie­se Arold ent­schie­den. „Ich bin ein ziem­li­cher Fan­ta­sy-Fan, und ich mag es, wenn in Büchern Din­ge vor­kom­men, die es im rich­ti­gen Leben so nicht gibt. Dann kann ich manch­mal rich­tig in die Geschich­ten ein­tau­chen.“

Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp freut sich über die Leis­tung von Grace. „Das hast du toll gemacht! Wir drü­cken dir ganz fest die Dau­men für den Bezirks­ent­scheid!“

Deutsch­leh­re­rin Dr. Gabrie­le Sell­ner, die den Schulent­scheid des MBG orga­ni­siert hat­te, ist eben­falls stolz auf die Schü­le­rin. „Du liest mit soviel Freu­de und Über­zeu­gung. Es ist schön, dir zuzu­hö­ren!“

Auch für den Bezirks­ent­scheid, wo sie bis zum 7. April wie­der­um ein Video mit ihrem Lese-Vor­trag hoch­la­den darf, hat Grace schon ein Buch parat. Wahr­schein­lich liest sie aus „Emma, der Faun und das ver­ges­se­ne Buch“ von Mecht­hild Glä­ser. „Wir neh­men das dann in den Oster­fe­ri­en auf, mei­ne Mut­ter hilft mir zum Glück mit der Kame­ra.“

Ihr Erfolgs­re­zept beim Vor­le­sen? „Ich bin eigent­lich gar kei­ne Schau­spie­le­rin, und es fällt mir nicht so leicht, mei­ne Stim­me zu ver­stel­len, um die ver­schie­de­nen Rol­len zu lesen. Aber ich ver­su­che trotz­dem, jede Per­son in der Geschich­te ein biss­chen anders klin­gen zu las­sen.“

Soll­te Grace auch den Bezirks­ent­scheid für sich ent­schei­den, stün­de im Mai der Lan­des­ent­scheid und ganz even­tu­ell das Fina­le im Juni 2021 an. Die Schul­ge­mein­schaft wünscht Grace viel Erfolg!

(We)

Das MBG ist fern­seh­reif! (Jugend Forscht)

Lil­li und Kla­ra aus der 10. Klas­se haben ein beson­de­res Pro­jekt  begon­nen. Für den Wett­be­werb „Jugend Forscht“  beob­ach­ten sie ein ent­ste­hen­des  Bio­top im unte­ren Stadt­wald. Sie neh­men regel­mä­ßig Was­ser­pro­ben und beob­ach­ten die Ent­wick­lung der klei­nen Was­ser­flä­che.
Letz­te Woche wur­den sie und ihre betreu­en­de Leh­re­rin, Dr. Nele Welter, vom RNF-Fern­se­hen beglei­tet
Dabei ist ein sehens­wer­ter Fern­seh­be­richt ent­stan­den, der hier zu fin­den ist.
Viel Freu­de beim Anschau­en!