Vier­te Aus­zeich­nung zur MINT-freund­li­chen Schu­le

Das Max-Born-Gym­na­si­um in Neckar­ge­münd hat erneut die Aus­zeich­nung „MINT-freund­li­che Schu­le“ erhal­ten und damit im Novem­ber 2022 zum vier­ten Mal in Fol­ge unter Beweis gestellt, dass es sein umfang­rei­ches För­der­an­ge­bot der natur­wis­sen­schaft­li­chen Fächer auf­recht­erhal­ten und wei­ter aus­ge­baut hat. Dies ist ein gro­ßer Erfolg für die Schu­le und ein Beweis für die her­vor­ra­gen­de Arbeit im Bereich der Natur­wis­sen­schaf­ten.

Das Max-Born-Gym­na­si­um bie­tet sei­nen Schü­le­rin­nen ein brei­tes Lern­an­ge­bot in den Fächern Mathe­ma­tik, Che­mie, Phy­sik, Infor­ma­tik und

Bio­lo­gie. Die­se Fächer wer­den von qua­li­fi­zier­ten Lehr­kräf­ten unter­rich­tet und durch moder­ne Tech­no­lo­gien unter­stützt. Die Schü­le­rin­nen haben die Mög­lich­keit, ihr Wis­sen in prak­ti­schen Expe­ri­men­ten und Pro­jek­ten zu ver­tie­fen und zu erwei­tern.

Ein wei­te­res Plus der Schu­le ist die exzel­len­te tech­ni­sche Aus­stat­tung. Die Schu­le ver­fügt über moder­ne Unter­richts­räu­me und Werk­stät­ten die kei­ne Wün­sche offen las­sen und in denen die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ihre Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten anwen­den und erwei­tern kön­nen.

Die Bewer­bungs­pha­se für die erneu­te Aus­zeich­nung wur­de von Fr. Dr. Welter und Hr. Schwem­lein erfolg­reich gestal­tet. Sie haben das Max-Born-Gym­na­si­um als MINT-freund­li­che Schu­le her­vor­ra­gend prä­sen­tiert und die Jury von den Stär­ken der Schu­le über­zeugt.

Das Gym­na­si­um ist stolz dar­auf, dass es am 11.11.2022 zum wie­der­hol­ten Male als MINT-freund­li­che Schu­le aus­ge­zeich­net wur­de und wird auch wei­ter­hin dafür sor­gen, sei­ne Schü­le­rin­nen und Schü­ler in einer Umge­bung zu unter­rich­ten, die ihnen die Mög­lich­keit gibt, ihre Talen­te und Inter­es­sen in den Natur­wis­sen­schaf­ten zu ent­wi­ckeln und zu för­dern.

Max Schwem­lein

Besuch von MdB Moritz Oppelt am MBG

2008 hat er sein Abitur am Max Born Gym­na­si­um abge­legt, jetzt kehrt CDU Bun­des­tag­ab­ge­ord­ne­ter Moritz Oppelt zurück- wenn auch nur zu Besuch. Orga­ni­siert von der Gemein­schafts­kun­de Fach­schaft und unter den wach­sa­men Augen von Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp, kam Moritz Oppelt am 9. Dezem­ber 2022 ans MBG um mit Schü­lern und Schü­le­rin­nen der Jahr­gän­ge 10 bis 12 zu dis­ku­tie­ren.

Moritz Oppelt ver­tritt seit 2021 den Wahl­kreis Rhein-Neckar im Bun­des­tag und hat­te die K1 bereits Anfang des Schul­jah­res zu sich nach Ber­lin ein­ge­la­den. Jetzt hat er uns am Max Born Gym­na­si­um einen Besuch abge­stat­tet. Dass es kein beque­mer Besuch wer­den wür­de, wur­de schon gegen Anfang der Dis­kus­si­on mit Herrn Oppelt deut­lich, als inter­es­sier­te Schü­le­rin­nen und Schü­ler Fra­gen zu aktu­ell poli­ti­schen und gesell­schaft­li­chen The­men wie dem bedin­gungs­lo­sen Grund­ein­kom­men und Bür­ger­geld stell­ten. Mit dem The­ma des Grund­ein­kom­mens ent­brann­te direkt auch schon eine Dis­kus­si­on über die Vor­zü­ge und Nach­tei­le die­ses Kon­zepts. Dass bei­de Sei­ten nicht die­sel­be Per­spek­ti­ve ver­tra­ten, war schnell ersicht­lich- auch wenn bei­de Sei­ten sich um eine fai­re Dis­kus­si­on bemüh­ten. All­ge­mein spiel­te das The­ma Geld eine wich­ti­ge Rol­le in der Dis­kus­si­on. So wur­de nicht nur inter­es­siert über Grund­ein­kom­men und Bür­ger­geld dis­ku­tiert, son­dern auch das Gehalt von Herrn Oppelt. Dass bei­de Sei­ten auch hier nicht über­ein­stimm­ten, wur­de beson­ders ersicht­lich als eine Dis­kus­si­on über die Recht­fer­ti­gung der Gehäl­ter von Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten ent­stand. Ist es gerecht­fer­tigt, dass ein Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter im Schnitt 10,000€ ver­dient, aber sys­tem­re­le­van­te Beru­fe wie in der Pfle­ge nur ein Vier­tel davon ver­die­nen? Nun, an die­ser Stel­le teil­ten sich die Mei­nun­gen. Herr Oppelt ent­hielt sich in die­ser Dis­kus­si­on und ver­wies dar­auf, dass am Ende die Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler dar­über ent­schei­den wür­den, ob ein Abge­ord­ne­ten­ge­halt gerecht­fer­tigt sei oder nicht. Schluss­end­lich war es Herr Blu­men­stock, der die Gemü­ter beru­hig­te- lie­ber mehr Gehalt und kei­ne Kor­rup­ti­on, als schlecht ver­die­nen­de Poli­ti­ker, die anfäl­lig für Kor­rup­ti­on sind, so das Ende der Dis­kus­si­on. Als auch die­se Fra­ge geklärt war, ent­wi­ckel­te sich das Gespräch zu einer breit­ge­fä­cher­ten und weni­ger hit­zi­gen Dis­kus­si­on. So wur­den nicht nur gesamt­ge­sell­schaft­li­che The­men wie der Arbeits­markt in Deutsch­land und wie der Sozi­al­staat dadurch unter­stützt wird, oder die För­de­rung von Erneu­er­ba­ren Ener­gien, aber auch die Wei­ter­füh­rung der Atom­ener­gie lei­den­schaft­lich dis­ku­tiert, son­dern auch aktu­el­le The­men, die beson­ders inter­es­sant für alle Schü­ler und Schü­le­rin­nen des Max Born Gym­na­si­um sind kamen zur Spra­che: die WM in Katar und die Lega­li­sie­rung von Can­na­bis. Beson­ders die Fra­ge ob Mes­si oder Ronal­do- Herr Oppelt favo­ri­sier­te Ronal­do- hat die Schü­ler und Schü­le­rin­nen in begeis­ter­ten Applaus aus­bre­chen las­sen. Über die Wert­schät­zung für Ronal­do hin­aus, konn­te auch Herr Oppelts Stand­punkt zur Welt­meis­ter­schaft in Katar, der FIFA, und der Deut­schen Natio­nal­elf uns über­zeu­gen. So bedau­er­te Herr Oppelt die Reak­ti­on der Deut­schen auf die WM in Katar- kein poli­ti­scher Stand wäre bes­ser gewe­sen als sich zu posi­tio­nie­ren und dann doch einen Rück­zie­her zu machen als man ris­kier­te raus­zu­flie­gen, so Oppelt. Als Abge­ord­ne­ter war er der Mei­nung, dass ein offe­nes Gespräch essen­ti­ell wäre um die Lebens­um­stän­de der Min­der­hei­ten in Katar zu ver­bes­sern, dies jedoch schon im Vor­aus durch die poli­ti­sche Posi­tio­nie­rung der Deut­schen schei­ter­te. Dass Herr Oppelt aber nicht zu allen The­men mit den Schü­lern und Schü­le­rin­nen über­ein­stimm­te, wur­de beson­ders ersicht­lich bei der Fra­ge nach der Lega­li­sie­rung von Can­na­bis. Beson­ders die Erlaub­nis, dass es jedem Deut­schen mög­lich wäre, zwei Pflan­zen zu züch­ten, stieß auf Wider­stand von sei­ner Sei­te. So ist es ihm wich­tig, die psy­chi­sche Gesund­heit eines jeden zu beach­ten, die durch den Kon­sum beein­träch­tigt wer­den kann. Für Herr Oppelt war dies eine per­sön­li­che Ange­le­gen­heit, da er sel­ber den Kon­takt zu Betrof­fe­nen pflegt. Er warn­te daher auch nach­drück­lich vor den mög­li­chen Fol­gen des Kon­sums.

Aber auch poli­tisch rele­van­te The­men wie die AfD, Olaf Scholz, und Anna­le­na Baer­bock fan­den im Zuge der Dis­kus­si­on Beach­tung. So posi­tio­nier­te sich Moritz Oppelt gegen die AfD, die er als rei­ne Pro­test­par­tei wahr­nimmt. Von eige­nen per­sön­li­chen Erfah­run­gen geprägt, merk­te Oppelt an, dass AfD- Abge­ord­ne­te nicht bereit wären, an den Pro­ble­men zu arbei­ten, da die­se Pro­ble­me der „Grund­stoff“ für die Exis­tenz der Par­tei wären. Aber auch Bun­des­kanz­ler Olaf Scholz wur­de im wei­te­ren Ver­lau­fe kri­ti­siert. So ver­ur­teil­te Oppelt den Cum-Ex Skan­dal in den unser Bun­des­kanz­ler ver­wi­ckelt war. Aus­schließ­lich posi­ti­ve Wor­te hin­ge­gen waren für Anna­le­na Baer­bock bestimmt, so schätzt Herr Oppelt vor allem ihre freund­li­chen Grü­ße im Gebäu­de des Bun­des­ta­ges am meis­ten. Auch sprach er ihr sei­nen Respekt aus für ihre Balan­ce zwi­schen Poli­tik und Fami­lie, da er sel­ber Vater ist, ist dies auch für Moritz Oppelt ein Balan­ce­akt. Mit­leid mit ihr hat­te er vor allem wegen der Kri­tik wäh­rend des Wahl­jah­res 2021, genau­so wie für Par­tei­freund Armin Laschet.

Dass das Max Born Gym­na­si­um über Deutsch­land hin­aus­blickt und sei­nen Anspruch erfüllt eine welt­of­fe­ne Schu­le zu sein, wur­de gegen Ende der Dis­kus­si­on ersicht­lich, als Fra­gen bezüg­lich des Russ­land-Ukrai­ne Krie­ges und den Pro­tes­ten im Iran gestellt wur­den. Zustim­mung erhielt Oppelt hier vor allem für sei­ne Kri­tik an Russ­land, und sprach sich im sel­ben Zusam­men­hang auch für eine Waf­fen­lie­fe­rung an die Ukrai­ner aus. Denn, so Oppelt, hat­te Russ­land einen nach west­li­chem Vor­bild, demo­kra­ti­schen Staat ange­grif­fen, der letzt­end­lich nur unab­hän­gig sein möch­te. Bei der Fra­ge, wie lan­ge der Krieg noch anhal­ten wür­de- eine Fra­ge, die wohl nie­mand im Stan­de ist zu beant­wor­ten- gab er sich opti­mis­tisch und sprach von einem Erwa­chen der Rus­si­schen Zivil­be­völ­ke­rung, die lang­sam rea­li­sie­re, dass die Pro­pa­gan­da Russ­lands nicht den Tat­sa­chen ent­spre­che und die Ukrai­ne gewiss nicht von Natio­nal­so­zia­lis­ten regiert wer­den wür­de. An die­ser Stel­le sprach sich Oppelt für eine Unter­stüt­zung für Ukrai­ner, die seit Febru­ar 2022 nach Deutsch­land geflüch­tet waren aus und lob­te Deutsch­lands Unter­stüt­zung der schät­zungs­wei­se eine Mil­li­on geflüch­te­ten Ukrai­ner. Die­se Unter­stüt­zung wur­de aus­schließ­lich posi­tiv bewer­tet. Man frag­te sich jedoch, wie­so Deutsch­land die Ukrai­ner so stark unter­stüt­ze, aber man nicht das­sel­be mit geflüch­te­ten Afgha­nen und Afgha­nin­nen getan hat­te. Herr Oppelt führt dies beson­ders auf zwei Tat­sa­chen zurück: ers­tens wäre es im Russ­land- Ukrai­ne Krieg ersicht­li­cher, was die Men­schen nach Deutsch­land trie­be und zwei­tens der ukrai­ni­sche Pass. Ein Pass, der frei­en Ein­tritt nach Deutsch­land garan­tiert, wäh­rend es bei geflüch­te­ten Afgha­nen wich­tig sei, die­se zu über­prü­fen, damit man kei­ne Tali­ban ins Land holen wür­de, so Oppelt.
Auch für die anhal­ten­den Pro­tes­te im Iran sprach sich Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter Oppelt aus und bezog klar Stel­lung gegen die ira­ni­sche Regie­rung und ihren Umgang mit den ira­ni­schen Pro­tes­tie­ren­den. So ist die Hin­rich­tung von Pro­tes­tan­ten nach­drück­lich zu kri­ti­sie­ren.
Bevor die Dis­kus­si­on auch schon auf ihr Ende zuge­hen soll­te, kam die Fra­ge nach Chi­na auf. Herr Oppelt kri­ti­sier­te dabei nicht nur die Ein­grif­fe der Chi­ne­sen in deut­sche und inter­na­tio­na­le Struk­tu­ren, son­dern ver­such­te auch, ihr Han­deln zu begrün­den und den Anwe­sen­den näher zu brin­gen. So wür­de Chi­na die gan­ze Zeit mit dem Wes­ten kon­kur­rie­ren, um die­sem dann über­le­gen zu sein. Dies bedeu­tet nicht, dass Chi­na dar­an gele­gen wäre das Wohl­erge­hen sei­ner Bevöl­ke­rung zu ver­bes­sern, oder dass es dem Wes­ten schlech­ter erge­hen sol­le. Es sei ein ein­zi­ger Wett­kampf um die geo­po­li­ti­sche Macht, so das Fazit.

Nach einem auf­ge­schlos­se­nen Mei­nungs­aus­tausch bei­der Sei­ten, neig­te sich die Ver­an­stal­tung schluss­end­lich ihrem Ende zu- aber nicht ohne einen herz­li­chen Dank an Herr Oppelt, der sich eisern den Fra­gen der Schü­ler und Schü­le­rin­nen des Max Born gestellt hat­te, und nach­dem noch eini­ge Bil­der mit Herr Oppelt geschos­sen wur­den. Hier enga­gier­te sich ins­be­son­de­re Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp, der auch gleich das Foto­gra­fie­ren über­nahm.

An die­ser Stel­le einen herz­li­chen Dank an Moritz Oppelt, Frau Schie­fer- Schil­ling, Herr Geh­ring, Herr Kai­bel und alle Schü­ler und Schü­le­rin­nen des Max Born Gym­na­si­ums, die an der Ver­an­stal­tung teil­ge­nom­men haben und ihren Input gege­ben haben.

Char­lot­te Munk

Weih­nachts­kon­zert

„Ich lie­be die­ses Kon­zert!“ Gemeint war das Weih­nachts­kon­zert am 16. Dezem­ber 2022 in der voll besetz­ten Aula des Max-Born-Gym­na­si­ums und was den Auf­tritt der Chö­re, Ensem­bles und Solis­ten für Schü­ler, Leh­rer und Eltern so lie­bens­wert macht, ist, wie aus­ge­zeich­net es das rei­che musi­ka­li­sche Leben am Max-Born-Gym­na­si­um wider­spie­gelt. „Das Kon­zert war wun­der­schön“, bedank­te sich am Ende auch Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp aus­drück­lich bei allen Mit­wir­ken­den und ins­be­son­de­re mit Blu­men und Prä­sen­ten bei den Musik­leh­rern, den musi­ka­li­schen Unter­stüt­zern und den jun­gen Solis­ten. Das Publi­kum, zu dem auch Bür­ger­meis­ter Frank Volk, Gemein­de­rä­te und der frü­he­re Schul­lei­ter Horst Linier zähl­te, applau­dier­te über­schwäng­lich und begeis­tert nach den Auf­trit­ten, die fröh­lich und besinn­lich auf das Weih­nachts­fest ein­stimm­ten.

Von den Talen­ten, die die Fach­schaft Musik in der Schü­ler­schaft vor­fin­det, pro­fi­tiert die Schu­le nach innen und außen. Aber auch die Schü­ler erle­ben hier vor Eltern, Ver­wand­ten und Geschwis­tern eine Büh­ne, um sich zu prä­sen­tie­ren, um ihr Kön­nen mit Instru­ment oder Gesang zu zei­gen und nach einer lan­gen Zeit des Übens und Vor­be­rei­tens durch den Zuspruch des Publi­kums belohnt zu wer­den. Dass das alles zu einem gro­ßen Gan­zen zusam­men­ge­führt wird, als sich am Ende mit dem Orches­ter, Blä­ser­en­sem­ble und allen Chö­ren über 60 Mit­wir­ken­de auf der Büh­ne ver­sam­mel­ten, das ist das Ver­dienst der her­vor­ra­gen­den Arbeit der Musik­leh­re­rin­nen Lil­li-Vio­la Schuh, Sabi­ne Krings und Julia Ruch. Hier wird Zusam­men­ar­beit im bes­ten Sin­ne des Wor­tes erleb­bar.

Ganz beson­ders ver­stand der jun­ge Andrii Rus­a­nov aus der Ukrai­ne, Schü­ler der 10a, zu beein­dru­cken. Erst seit eini­gen Mona­ten ist er Schü­ler am Max-Born-Gym­na­si­um und mit den Eltern dem Krieg in sei­nem Land ent­flo­hen. Kla­vier spielt er noch nicht lan­ge. Erst in der Coro­na-Zeit hat er es erlernt und sich dann aber so inten­siv damit beschäf­tigt, dass er den 3. Satz Alle­gro mol­to der Mond­schein­so­na­te von Lud­wig van Beet­ho­ven aus­wen­dig und mit unglaub­li­cher Fin­ger­fer­tig­keit sowie gro­ßer Ein­füh­lung in das Werk inter­pre­tier­te. Aber auch Loui­sa Chris­to­pher aus der 10b ließ mit Gesang und Kla­vier­be­glei­tung bei dem Song „I can’t make you love me“ (Bon Ivert) auf­hor­chen. Anna Thom­mes und Char­lot­te Münch bezau­ber­ten mit dem glo­cken­kla­ren Klang ihrer Stim­men bei Panis Ange­li­cus (César Franck) und Anez­ka Kos spiel­te ganz wun­der­bar auf der Har­fe „Drei Nüs­se für Aschen­brö­del“. Musik­leh­rer Alva­ro Blu­men­stock inter­pre­tier­te am Kla­vier „Cór­do­ba“ von Isaac Albé­niz und wür­dig­te die Eigen­heit der Stadt auch mit einem Gedicht.

Mit gro­ßem Enga­ge­ment nimmt auch der Chor­ge­sang einen fes­ten Platz in der musi­ka­li­schen Bil­dung der Schü­le­rin­nen und Schü­ler ein. Den Unter­stu­fen­chor lei­tet Lil­li-Vio­la Schuh und der war mit „Maria durch ein Dorn­wald ging“, “Hört der Engel hel­le Lie­der“ und zusam­men mit dem Orches­ter (Lei­tung Julia Ruch) „White Christ­mas“ zu hören. Gos­pels und Weih­nachts­lie­der wie „Rockin’ around the Christ­mas Tree“ oder „I will sing with the spi­rit“ hat­te Sabi­ne Krings mit dem Mit­tel-/Ober­stu­fen­chor auch unter Betei­li­gung des K1-Musik­kur­ses bes­tens ein­stu­diert. Uner­müd­li­che Auf­bau­ar­beit leis­tet Julia Ruch mit dem Orches­ter seit dem Weg­gang der Abitu­ri­en­ten, die wich­ti­ge musi­ka­li­sche Stüt­zen waren. Wie wun­der­bar alles mit­ein­an­der har­mo­niert, demons­trier­te der Schluss­auf­tritt mit dem Song „Swing­le Bells“, als Orches­ter, Blä­ser und Chö­re einen fröh­lich-hei­te­ren Schluss­punkt setz­ten – da war neben Huf­ge­klap­per und Schlit­ten­ge­läut selbst das Wie­hern des Pfer­des zu ver­neh­men. Klar, dass da nicht nur Schul­lei­ter Phil­ipp nach dem Ver­tei­len der Blu­men, Prä­sen­te und Rosen noch eine Zuga­be hören woll­te.

Anna Haa­se­mann-Dun­ka