3. Platz beim Tag der Mathe­ma­tik

Erneu­ter Erfolg des Max-Born-Gym­na­si­ums Neckar­ge­münd

„Fin­de alle sechs­stel­li­gen Palin­drom­zah­len, die durch 91 teil­bar sind “– Wow, unglaub­lich, mit welch kniff­li­gen und ori­gi­nel­len mathe­ma­ti­schen Pro­blem­stel­lun­gen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der umge­ben­den Gym­na­si­en und Real­schu­len beim dies­jäh­ri­gen „Tag der Mathe­ma­tik“ beschäf­tig­ten. Die­ser am 18.02.2020 an der Uni und PH Hei­del­berg durch­ge­führ­te Wett­be­werb soll die mathe­ma­ti­sche Bil­dung för­dern und die Teil­neh­men­den für die fas­zi­nie­ren­den Facet­ten der Mathe­ma­tik begeis­tern – ein Ange­bot, das von zwei star­ken Schul-Teams des MBG Neckar­ge­münd ger­ne wahr­ge­nom­men wur­de, unter­stützt und bes­tens vor­be­rei­tet von der betreu­en­den Leh­re­rin Han­na Steck.

In span­nen­den Vor­trä­gen ging es zunächst um mathe­ma­ti­sche Bild­ver­ar­bei­tung, also wie Mathe­ma­tik in Bil­dern die wich­ti­gen Pixel aus­wählt, bevor mit den Grup­pen­wett­be­wer­ben für Unter- und Mit­tel­stu­fenteams der eigent­li­che Höhe­punkt der Ver­an­stal­tung folg­te.

Hier gin­gen die Neckar­ge­mün­der Gym­na­si­as­ten hoch­mo­ti­viert ans Werk und erkno­bel­ten eine Auf­ga­be nach der ande­ren in dem 75minütigen Speed-Wett­be­werb. „Wir haben wirk­lich alles gege­ben“, beton­te Lan Nguy­en, „uns rauch­ten am Ende direkt die Köp­fe“. Und die Anstren­gung hat sich wirk­lich gelohnt, wie sich bei der Sie­ger­eh­rung am Nach­mit­tag zeig­te: Freu­den­strah­lend durf­te das MBG-Unter­stu­fen-Team Urkun­den und Prei­se für den 3. Platz in Emp­fang neh­men – ein tol­ler Erfolg bei 31 teil­neh­men­den Schu­len!

„Es waren wirk­lich kniff­li­ge Auf­ga­ben“, urteil­te Anni­ka Sche­men­au­er vom aus­ge­zeich­ne­ten MBG-Team, „gut, dass wir in der Grup­pe arbei­ten konn­ten“ – eine Ein­schät­zung, die auch Pau­li­ne Gen­ce­rel­li teil­te, die die Grund­la­ge für den Neckar­ge­mün­der Erfolg in einem geschick­ten stra­te­gi­schen Vor­ge­hen sah.

Auch die Leis­tung des MBG-Mit­tel­stu­fenteams konn­te sich sehen las­sen. Bei mega-anspruchs­vol­len Auf­ga­ben schlu­gen sich die Jugend­li­chen mit Bra­vour und konn­ten in der End­aus­wer­tung vie­le Schu­len hin­ter sich las­sen.

Ergänzt wur­den die span­nen­den Wett­be­wer­be durch ein inter­es­san­tes und auf­wän­di­ges Begleit­pro­gramm zum Bas­teln mathe­ma­ti­scher Kör­per und einem tol­len Mathe-Par­cours, der wie die gan­ze Ver­an­stal­tung das Ziel erreich­te, die Freu­de an der Mathe­ma­tik zu ver­mit­teln.

 

Han­na Steck

Besuch bei EUMETSAT in Darm­stadt am 24.01.2020

Am 24.01.2020 besuch­ten 10 Schü­ler des Max-Born-Gym­na­si­ums Neckar­ge­münd, dar­un­ter die Teil­neh­mer der Kli­maAG und Schü­ler des Nei­gungs­kurs Geo­gra­phie, den Sitz der EUMETSAT in Darm­stadt, beglei­tet von Frau Brück und Frau Thr­ei­mer.
EUMETSAT (EUro­pean Orga­ni­sa­ti­on for the Explo­ita­ti­on of METeo­ro­lo­gi­cal SATel­li­tes) ist eine inter­na­tio­na­le Orga­ni­sa­ti­on, die ver­schie­de­ne Satel­li­ten zur Gene­rie­rung von Wet­ter- und Kli­ma­da­ten kon­trol­liert. Die Ver­ar­bei­tung der Daten über­neh­men dann die natio­na­len Wet­ter­diens­te der Mit­glieds­län­der.

Mit Betre­ten des Gelän­des ver­lie­ßen wir erst­mal das deut­sche Staats­ge­biert, da wir inter­na­tio­na­len Boden betra­ten, wes­halb unse­re Aus­wei­se kon­trol­liert wur­den. Zu Beginn unse­rer Füh­rung schau­ten wir uns die zwei wich­tigs­ten Wet­ter­sa­tel­li­ten der Orga­ni­sa­ti­on an: Meteo­sat und Metop. Bei­des waren 1:1 Model­le und sahen aus wie aus einem schlech­ten Sci­ence-Fic­tion-Film, mit merk­wür­di­gen Anbau­ten und selt­sa­men For­men. Der ers­te Satel­lit, Meteo­sat, ist ein zylin­der­för­mi­ger, sym­me­tri­scher Satel­lit, wel­cher durch sei­ne schnel­le Rota­ti­on sta­bil auf der Kreis­bahn gehal­ten wird. Er fliegt auf dem geo­sta­tio­nä­ren Orbit in 36.000 km Höhe. Alle Satel­li­ten die­ser Umlauf­bahn flie­gen mit der­sel­ben Geschwin­dig­keit um die Erde, wie die­se um ihre eige­ne Ach­se rotiert. Dadurch befin­den sich geo­sta­tio­nä­re Satel­li­ten immer über einem spe­zi­fi­schen Punkt der Erd­ober­flä­che, so dass sie nur Daten für aktu­el­le Wet­ter­la­gen lie­fern kön­nen. Der Metop hin­ge­gen umkreist die Erde von Pol zu Pol in einer Höhe von 817 km. Er lie­fert lang­fris­ti­ge Wet­ter- und Kli­ma­da­ten, indem er die Erd­ober­flä­che strei­fen­wei­se über­fliegt.

In heu­ti­ger Zeit zuneh­mend wich­tig ist auch die Ent­sor­gung des durch Satel­li­ten ent­ste­hen­den Welt­raum­schrotts. Dies erfolgt bei Meteo­sat durch das Anhe­ben in eine höhe­re Umlauf­bahn, den soge­nann­ten Fried­hofs­or­bit. Bei Metop hin­ge­gen wird der zurück­ge­blie­be­ne Schrott in die Erd­at­mo­sphä­re geschickt, wo er ver­glüht.

Obwohl der Vor­trag zu den Satel­li­ten sehr inter­es­sant war, waren wir alle glück­lich als wir nach 45min ins war­me Kon­troll­zen­trum gin­gen um uns eine Prä­sen­ta­ti­on anzu­hö­ren. Sobald ein Wet­ter­sa­tel­lit sei­ne Umlauf­bahn im Welt­all erreicht hat, wird des­sen Kon­trol­le von ESA an EUMETSAT abge­ge­ben, von wo er dann bis zu sei­nem Lebens­en­de kon­trol­liert wird. Der Kon­troll­raum ist rund um die Uhr bemannt und sieht mit den zahl­rei­chen Bild­schir­men aus wie einem Sci­ence-Fic­tion-Film ent­sprun­gen. Betre­ten dür­fen Besu­cher den Kon­troll­raum lei­der nicht, aber man kann durch gro­ße Glas­schei­ben neu­gie­rig hin­ein­schau­en. Die Prä­sen­ta­ti­on zeig­te uns die Ent­wick­lung der Gene­rie­rung der Wet­ter­da­ten von pri­mi­ti­ven Gerä­ten bis zu moderns­ter Tech­nik.

In der Prä­sen­ta­ti­on haben wir auch ein­drucks­vol­le Bil­der über die Ver­än­de­rung des Kli­mas in den letz­ten 30 Jah­ren gese­hen. Mit den Daten von EUMETSAT kön­nen Wis­sen­schaft­ler den Kli­ma­wan­del ver­fol­gen und Pro­gno­sen für zukünf­ti­ge Wet­ter­ereig­nis­se und lang­fris­ti­ge Kli­ma­ver­än­de­run­gen errech­nen.

Wir dan­ken dem Freun­des­kreis für die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung unse­rer inter­es­san­ten Exkur­si­on.
Leti­zia Sau­er & Marei­ke Salo­me

Spiel, Spaß und Kon­takt

Spie­le­fest am Max-Born-Gym­na­si­um 18. Febru­ar 2020

Auf­ge­regt trip­peln die Kin­der der 4a vor der Sport­hal­le von einem Fuß auf den ande­ren. „Wir sind ganz doll gespannt, was uns heu­te erwar­tet!“ – „Ich habe schon Geschwis­ter an die­ser Schu­le!“ – „Mein Cou­sin hat am MBG schon Abitur gemacht!“ – „Ich ken­ne die Sport­hal­le schon vom Fuß­ball!“ – Eini­ge der Viert­kläss­ler-Kin­der aus Neckar­ge­münd ken­nen das MBG bereits von innen, ande­re nur aus Erzäh­lun­gen. Alle jeden­falls haben rich­tig Lust auf das Spie­le­fest.

In der Hal­le hat­ten zu die­sem Zeit­punkt bereits zwei vier­te und zwei fünf­te Klas­sen die 20 Spiel-, Spaß- und Sport-Sta­tio­nen absol­viert: Golf­bäl­le ein­ge­locht, Medi­zin­bäl­le im Krebs­gang trans­por­tiert und Tisch­ten­nis­bäl­le über Hin­der­nis­se gepus­tet. Aru­ja aus der 4b war dabei beson­ders erfolg­reich bei der Peda­lo-Sta­ti­on: „Das kann­te ich schon, und es ist lus­tig, dar­auf zu fah­ren.“ Yarah aus der 4c hat­te beson­ders Spaß am Tar­zan-Seil, an dem man frei schwin­gend Medi­zin­bäl­le von der Bank kicken soll­te. „Am Anfang war ich noch rich­tig schüch­tern, aber jetzt füh­le ich mich schon rich­tig wohl!“ Alon­zo aus der 5a kom­men­tiert: „Letz­tes Jahr habe ich das noch nicht so gut hin­ge­kriegt, aber dies­mal konn­te ich mei­ne Leis­tung ver­bes­sern und habe gleich beim ers­ten Ver­such alle Medi­zin­bäl­le erwischt!“
Das schon tra­di­tio­nel­le Spie­le­fest reiht sich in die ver­schie­de­nen Modu­le des Kon­zepts „Gut ankom­men am MBG“ ein. Die 4. Grund­schul­klas­sen aus Neckar­ge­münd und Wie­sen­bach waren der Ein­la­dung zum gemein­sa­men Spie­le­fest gefolgt. Über­ein­stim­mend berich­ten die Leh­re­rin­nen Yvonne Ritz und Kris­ti­na Schmitt von der Grund­schu­le Neckar­ge­münd: „Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler waren sehr auf­ge­regt und haben sich sehr dar­auf gefreut, bekann­te Gesich­ter aus der Grund­schu­le wie­der­zu­se­hen, aber auch das Gym­na­si­um „in Akti­on“ zu erle­ben. Es ist toll, dass Berüh­rungs­ängs­te und Hemm­schwel­len durch die­sen Kon­takt abge­baut wer­den kön­nen.“

Auf­fal­lend war, mit wel­chem Eifer und wel­cher Kon­zen­tra­ti­on die Kin­der bei der Sache waren. „So ruhig haben wir es in der gro­ßen Hal­le sel­ten – immer­hin sind hier über hun­dert Schü­le­rin­nen und Schü­ler gleich­zei­tig aktiv“, kom­men­tiert Bir­git Jooss, die als Sport­leh­re­rin am MBG gemein­sam mit ihrem Kol­le­gen Axel Gruh­ler das dies­jäh­ri­ge Spie­le­fest orga­ni­siert hat­te. Unter­stützt wur­den sie dabei beson­ders auch von den Schü­le­rin­nen und Schü­lern der Klas­se 9d, die die Sta­tio­nen auf- und abbau­ten und auch wäh­rend des Fests betreu­ten. Anne betreu­te das Tisch­ten­nis­ball-Pus­ten: „Es macht ein­fach Freu­de zu sehen, wie sich die Kin­der anstren­gen und dabei Spaß haben.“ (We)