Jugend debat­tiert – Teil­nah­me des MBG auf Lan­des­ebe­ne 2025

Dies ist ein Bericht von Lisa Pöpel aus der K2, die über ihre Erfah­run­gen bei Jugend debat­tiert auf der Lan­des­ebe­ne berich­tet:

Nach mei­ner Dritt­plat­zie­rung auf Regio­nal­ebe­ne erhielt ich kurz­fris­tig die Nach­richt, dass ich als Nach­rü­cke­rin am 21.03.2025 beim Lan­des­wett­be­werb in Stutt­gart in der Alters­stu­fe 2 (Klas­se 10 – 12) antre­ten durf­te. Beglei­tet wur­de ich von Lars Krä­mer und Bru­no Weigel, die mich sowohl phy­sisch als auch mora­lisch unter­stütz­ten.

Nur weni­ge Tage zuvor hat­te ich erfah­ren, dass ich tat­säch­lich teil­neh­men wür­de – eine inten­si­ve und spon­ta­ne Vor­be­rei­tung begann sofort.

Bereits um 10:30 Uhr wur­den wir im CVJM-Gebäu­de in Stutt­gart­be­grüßt. Wäh­rend die Juro­ren und Zeit­wäch­ter ihre Ein­wei­sung erhiel­ten, hat­ten die Debat­tie­ren­den Gele­gen­heit, ihre Part­ner zu tref­fen, letz­te Abspra­chen zu tref­fen und Argu­men­te abzu­glei­chen.

Um 12:00 Uhr star­te­te die ers­te Debat­ten­run­de in einem nahe­ge­le­ge­nen Gebäu­de. In Alters­grup­pe 2 debat­tier­ten wir zu den Streit­fra­gen:

1. Sol­len Stra­ßen, Plät­ze und Brü­cken, deren Namen einen mili­tä­ri­schen 
Bezug auf­wei­sen, umbe­nannt wer­den?

2. Soll die Anzahl der öffent­lich-recht­li­chen Fern­seh- und Radio­pro­gram­me 
redu­ziert wer­den?

Zwi­schen den Run­den und nach Abschluss der Debat­ten wur­den wir mit Essen und Trin­ken ver­sorgt. Anschlie­ßend blieb nur noch das War­ten auf die Bekannt­ga­be der Plat­zie­run­gen.

Unter die Gewin­ner schaff­te ich es zwar nicht, den­noch bin ich mit mei­ner Leis­tung äußerst zufrie­den: Mit 74 Punk­ten erreich­te ich einen Platz unter den bes­ten 10 von 32 Teil­neh­mern – trotz feh­len­dem Vor­be­rei­tungs­se­mi­nar und ver­kürz­ter Vor­be­rei­tungs­zeit.

Es war mir eine gro­ße Freu­de, unse­re Schu­le bei die­sem Wett­be­werb zu ver­tre­ten. Auch wenn mei­ne Rei­se bei Jugend debat­tiert hier vor­erst endet, neh­me ich wert­vol­le Erfah­run­gen mit:
Ich konn­te vie­le neue Men­schen ken­nen­ler­nen, mein Debat­tier­kön­nen wei­ter­ent­wi­ckeln und wert­vol­le Erkennt­nis­se für die Zukunft gewin­nen.

Ich kann nur jedem emp­feh­len, sich selbst ein­mal an Jugend debat­tiert zu ver­su­chen! Egal, ob ihr bereits ger­ne argu­men­tiert oder euch erst ein­mal aus­pro­bie­ren wollt – die­ser Wett­be­werb hilft euch, siche­rer im frei­en Spre­chen zu wer­den, eure Aus­drucks­wei­se zu ver­bes­sern und kri­ti­sches Den­ken zu schär­fen.

Wer weiß, viel­leicht ver­tritt ja nächs­tes Jahr einer von euch das MBG auf Lan­des­ebe­ne!

Frau Kieck­hä­fer-Wüst bie­tet jeden Mitt­woch in der 8. Stun­de (Raum 3076) eine Jugend-debat­tiert-AG an, die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ab Klas­se 9 auf den Wett­be­werb vor­be­rei­tet.

(Bericht: Lisa Pöpel)

Besuch aus Amers­fo­ort

Vom 11. bis zum 15. März 2025 ver­brach­ten 30 Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus dem Farel-Col­lege in Amers­fo­ort und dem MBG eine viel­sei­ti­ge Aus­tausch­wo­che in Neckar­ge­münd und Umge­bung. Am Mitt­woch nahm die Schü­ler­grup­pe an einer span­nen­den Schloss­füh­rung mit dem The­ma „Aber­glau­be und Hygie­ne“ teil und mach­te eine Ral­lye durch die Hei­del­ber­ger Alt­stadt mit der App Action­bound. Am Don­ners­tag wur­de es krea­tiv: Im Kunst­raum wur­den Freund­schafts­lo­gos ent­wor­fen, die auf wei­ße Socken gedruckt wur­den. Anschlie­ßend galt es,gemeinsam mit sei­nem Part­ner eini­ge Freund­schafts-Akti­vi­tä­ten aus dem „Dia­ry of a Wim­py Kid – DIY-Book“ zu machen. Am Nach­mit­tag ging es in die Kunst­hal­le Mann­heim zu einer Füh­rung und einem Work­shop. Am Frei­tag fuh­ren wir gleich mor­gens ins Tech­no­se­um in Mann­heim. Bei einem Work­shop zum The­ma „Ket­ten­re­ak­ti­on“ konn­ten die Teilnehmer*innen ihr tech­nisch-krea­ti­ves Kön­nen bewei­sen. Im Anschluss wur­de das Muse­um erkun­det. Nach einer Mit­tags­pau­se wur­den in der Schu­le Freund­schafts­arm­bänd­chen gemacht und an den jewei­li­gen Aus­tausch­part­ner ver­schenkt. Im Anschluss ging es zum Bow­ling nach Hei­del­berg.
Am Sams­tag­vor­mit­tag war Zeit in den Fami­li­en ein­ge­plant, bevor um 13 Uhr schwe­ren Her­zens wie­der „Adé“ gesagt wer­den muss­te. Bleibt zu hof­fen, dass die Kon­tak­te unter den Schü­le­rin­nen und Schü­lern hal­ten und viel­leicht sogar zu lang­fris­ti­gen Freund­schaf­ten füh­ren!
Gemein­sam mit den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ver­brach­ten die Leh­re­rin­nen Fio­na Alla­way und Eve­ly­ne Bos aus Amers­fo­ort sowie Karo­lin Fröh­ling und Ana Hart­mann vom MBG eine erleb­nis­rei­che und schö­ne Woche.
Der Amers­fo­ort-Aus­tausch wird von Eras­mus + finan­zi­ell unter­stützt.

Text und Fotos: Ana Hart­mann

Max-Born-Gym­na­si­um und ABB: Gemein­sam für eine star­ke beruf­li­che Zukunft

Das Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd star­tet eine span­nen­de Bil­dungs­part­ner­schaft mit der ABB Aus­bil­dungs­zen­trum gGmbH im Rah­men des Pro­jekts IT2School. Ziel der Part­ner­schaft ist es, Schü­le­rin­nen und Schü­ler früh­zei­tig beruf­lich zu ori­en­tie­ren und opti­mal auf den Über­gang in die Arbeits­welt vor­zu­be­rei­ten.

Eine Koope­ra­ti­on mit einem regio­na­len Unter­neh­men ist ein zen­tra­ler Bau­stein des Pro­jekts IT2School. Die­ses Pro­jekt wird von dem Ver­ein „Wis­sens­fa­brik e.V.“ getra­gen und dient der Stär­kung des MINT-Bereichs an wei­ter­füh­ren­den Schu­len. Das Max-Born-Gym­na­si­um Neckar­ge­münd nimmt bereits seit letz­tem Schul­jahr an IT2School teil. Neben der Bil­dungs­part­ner­schaft stellt das Pro­jekt ver­schie­de­ne Unter­richts­mo­du­le für die Mit­tel- und Ober­stu­fe zur Ver­fü­gung. Die­se ver­mit­teln den Schü­le­rin­nen und Schü­lern grund­le­gen­de The­men der Infor­ma­tik wie Pro­gram­mie­rung, künst­li­che Intel­li­genz und Netz­wer­ke auf beson­ders spie­le­ri­sche und moti­vie­ren­de Wei­se.

Zie­le und Vor­tei­le der Koope­ra­ti­on mit der ABB Aus­bil­dungs­zen­trum gGmbH:

– Für das Unter­neh­men: Zugang zu qua­li­fi­zier­tem Nach­wuchs und Infor­ma­ti­ons­mög­lich­keit über Aus­bil­dungs­per­spek­ti­ven.

– Für die Schu­le: Ange­bot zur Berufs­ori­en­tie­rung und Ein­bli­cke in die Arbeits­welt.

– Für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler: Pra­xis­be­geg­nun­gen und Kon­tak­te zur Arbeits­welt.

Das ABB Aus­bil­dungs­zen­trum ist eine gemein­nüt­zi­ge Gesell­schaft, die seit über 75 Jah­ren die beruf­li­che Aus- und Wei­ter­bil­dung sowie die Berufs­ori­en­tie­rung för­dert. Es bie­tet eine dua­le Aus­bil­dung in über 30 Beru­fen und dua­len Stu­di­en­gän­gen an.

Für die­ses Schul­jahr sind bereits eini­ge tol­le Aktio­nen geplant! Dazu gehört eine Betriebs­be­sich­ti­gung bei ABB, bei der die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen Blick hin­ter die Kulis­sen der IT-Indus­trie wer­fen kön­nen, sowie ein Mikro­con­trol­ler-Work­shop am Max-Born-Gym­na­si­um, der prak­ti­sche Erfah­run­gen in der Pro­gram­mie­rung bie­tet.

Die Zusam­men­ar­beit mit der ABB Aus­bil­dungs­zen­trum gGmbH ermög­licht es der Schu­le, IT und Infor­ma­tik greif­bar zu machen. Wir am Max-Born-Gym­na­si­um freu­en uns dar­auf, die geplan­ten Pro­jek­te umzu­set­zen und den Schü­le­rin­nen und Schü­lern neue Per­spek­ti­ven zu eröff­nen.