Erfolg­rei­che Aste­ro­iden­su­che am MBG

„Mir hat die Aste­ro­iden­su­che rich­tig viel Spaß gemacht! Es war mal etwas ganz ande­res als unse­re sons­ti­ge Arbeit für die Schu­le. Man konn­te wirk­lich etwas zur Wis­sen­schaft bei­tra­gen und etwas bewir­ken!“, so Lyn­nert Bojar­ra aus der K1.

Er und sechs wei­te­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fe 1, Ame­lie Bor­ner, Yan­nick Ebin­ger, Max Kat­zen­ber­ger, Lucy Kuh­nert, Char­lot­te Muench, Hai Nam Nguy­en sowie Levan Wal­ter aus der Jahr­gangs­stu­fe 2 hat­ten sich im Herbst nicht nur in das umfang­rei­che Soft­ware Paket ‚Astro­me­tri­ca‘ ein­ge­ar­bei­tet, sie haben auch mit guter Team­ar­beit so zügig und fach­lich rich­tig die Daten aus­ge­wer­tet und den ame­ri­ka­ni­schen Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern über­mit­telt, dass das Ergeb­nis deut­lich über das ande­rer Schu­len her­aus­ragt:

Obwohl ins­ge­samt 15 deut­sche Schu­len an der Suche betei­ligt waren, kom­men neun ‚preli­mi­na­ry aste­ro­id detec­tions‘ und damit über ein Vier­tel aller Ent­de­ckun­gen vom MBG (sie­he Anhang).

 

Als ‚preli­mi­na­ries‘ wer­den die von der Inter­na­tio­na­len Astro­no­mi­schen Uni­on IAU offi­zi­ell aner­kann­ten Aste­ro­iden­kan­di­da­ten bezeich­net. Wer­den die­se Objek­te über die nächs­ten sechs bis sie­ben Jah­re von ande­ren For­schungs­grup­pen genü­gend nach­be­ob­ach­tet, sodass ihre Bahn­da­ten genau genug berech­net wer­den kön­nen, so stei­gen sie erst in den Sta­tus ‚pro­vi­sio­nal‘ auf und wer­den schließ­lich als neue Him­mels­ob­jek­te zwi­schen der Mars- und Jupi­ter­bahn aner­kannt und dür­fen von den Schü­ler-Ent­de­cke­rin­nen und -Ent­de­ckern vom MBG benannt wer­den.

 

Vor den Weih­nachts­fe­ri­en über­reich­te Schul­lei­ter Joa­chim Phil­ipp den Schü­le­rinn­nen und Schü­lern Urkun­den der IASC (Inter­na­tio­nal Astro­no­mic­al Search Col­la­bo­ra­ti­on) und gra­tu­lier­te herz­lich zu den gefun­de­nen preli­mi­na­ries.

Dr. Inge Thier­ing, Lei­te­rin des Astro­no­mie-Kur­ses am MBG, freut sich sehr über die Leis­tung ihrer Schü­le­rin­nen und Schul­er. Vol­ler Enga­ge­ment weckt sie schon in jun­gen Jah­ren, in Klas­se 5 und 6, das Inter­es­se der MBG-Schü­le­rin­nen und -Schü­ler an astro­no­mi­schen The­men durch ihre sehr belieb­te Astro-AG. In zahl­rei­chen wei­te­ren Pro­jek­ten, die in ver­schie­de­nen Jahr­gangs­stu­fen ange­sie­delt sind, wird das Wis­sen über Astro­no­mie immer wei­ter ver­tieft. Den Höhe­punkt bil­det dann der Astro­no­mie-Kurs im Wahl­be­reich der Kurs­stu­fe.

Bericht Vor­le­se­wett­be­werb 01.12.2021

Mia Loesch aus der Klas­se 6a ist die Gewin­ne­rin des Schulent­scheids beim Vor­le­se­wett­be­werb am MBG. Sie setz­te sich im 63. Vor­le­se­wett­be­werb gegen die fünf Mit­schü­le­rin­nen und Mit­schü­ler durch. Damit qua­li­fi­ziert Mia sich für die nächs­te Run­de des Wett­be­werbs – den Kreis­ent­scheid, wel­cher im Febru­ar 2022 star­tet.
Wir wün­schen wir schon jetzt viel Erfolg!

Im Vor­feld übten die Schü­ler der Klas­sen 6a, b und c im Deutsch­un­ter­richt mit Ihren Leh­re­rin­nen Frau Elgen, Frau Ple­wa und Frau Sta­edel Tex­te aus Jugend­bü­chern span­nend und aus­drucks­stark vor­zu­le­sen.
Das Ergeb­nis konn­te sich sehen las­sen: Alle sechs Vor­le­sen­de schaff­ten es, die Zuhö­rer in der Aula zu fes­seln und eine groß­ar­ti­ge Lese­at­mo­sphä­re her­zu­stel­len. Mia über­zeug­te letzt­lich mit einem Aus­zug aus dem Detek­tiv­ro­man „Lena Jones – Das Ver­bre­chen war­tet nicht“ von Aga­tha Oddly.

Die Jury set­ze sich aus der Vor­jah­res­sie­gern Gra­ceMc­Caug­hey und den Deutsch­leh­re­rin­nen Frau Krings, Frau Kieck­hä­fer-Wüst und Frau Rau­ter­berg zusam­men.

Als Preis für ihre her­vor­ra­gen­den Lese­leis­tun­gen erhiel­ten alle Teil­neh­mer eine Klas­sen­sie­ger­ur­kun­de und eine klei­ne Süßig­keit. Mia Loesch bekam zusätz­lich einen Buch­gut­schein. Sie muss sich für den Kreis­ent­scheid für ein neu­es Buch aus­su­chen und eine neue Text­stel­le vor­be­rei­ten.

(Kieck­hä­fer-Wüst)

Explo­re Sci­ence

Am 7. Okto­ber 2021 sind wir (Anež­ka und Meriel) wie­der nach Mann­heim zu Explo­re-Sci­ence gefah­ren. Die­ses Jahr war das The­ma Che­mie. Wir haben am Wett­be­werb ‚Entro­pie­op­ti­mie­rer‘ teil­ge­nom­men.

Unse­re Auf­ga­be war es, einen Robo­ter zu bau­en, der in drei Minu­ten Tisch­ten­nis­bäl­le ein­sam­melt und in bestimm­te Löcher auf­räumt. Es wer­den zufäl­lig auf eine 1×1 m Plat­te 50 Bäl­le hin­ge­legt. Dazu gibt es fünf Löcher: eines in jeder Ecke und eines in der Mit­te. Es soll­ten genau zehn Bäl­le in jedes Loch kom­men.

Wir ent­schlos­sen uns, unse­ren Robo­ter mit Lego-Mind­s­torms aus der Robo­tik-AG zu bau­en. Er hat­te drei Moto­ren: zwei für die Räder und einen, um die Bäl­le auf­zu­sam­meln. Die Bäl­le wur­den durch einen „Eska­la­tor“ gesam­melt. Die Idee dafür hat­te ich aus der Schu­le (NwT-Unter­richt), als wir eine Mur­mel­bahn bau­en muss­ten. So war es mög­lich, genau zehn Bäl­le ein­zu­sam­meln und in eine Papp-Röh­re zu über­füh­ren. Dann muss­ten wir den Robo­ter in eine Ecke fah­ren, um die Bäl­le in ein Loch fal­len zu las­sen. Weil es schwie­rig war, das auto­ma­tisch zu machen, haben wir beschlos­sen, das Fahr­zeug fern­zu­steu­ern. Dafür haben wir viel geübt, da drei Minu­ten nicht viel Zeit ist.

Nach zwei Wochen waren wir für den Wett­be­werb bereit. Herr Bie­ger beglei­te­te uns mit ein paar ande­ren Schü­lern nach Mann­heim, die uns ange­feu­ert haben. Wir haben uns über den 6. Platz und einen Preis von 100 Euro gefreut. Zusätz­lich haben wir den 100-Euro-Son­der­preis für die krea­ti­ve Idee des Eska­la­tors erhal­ten. Ins­ge­samt hat es uns viel Spaß gemacht.

Geschrie­ben von Anež­ka und Meriel Kos